Wunderheilmittel Cannabidiol

CBD ersetzt bei PatientInnen oft viele Medikamente

Eine mittlerweile vierstellige Zahl von Studien zur medizinischen Wirksamkeit von Cannabidiol (CBD) im englischsprachigen Raum räumt dem in der Hanfpflanze am zweithäufigsten vorkommenden Cannabinoid mehr Heilwirkung ein als Tetrahydrocannabinol. Doch in Europa mangelt es noch an wissenschaftlichem Material. Wir berichten hier von der anek-dotischen Evidenz von PatientInnen, die eine Vielfalt von Leiden mit CBD erfolgreich behandeln oder lindern.

„Bei unseren Kontakten mit Patienten stellen wir Schwerpunkte bei Schlaflosigkeit, allen Formen spastischer Erkrankungen und chronischen Schmerzen aller Art fest“, berichtet Toni Straka vom Hanf-Institut. Zudem entwickle sich bei Senioren ein Trend zu CBD, meist als Tinktur, quasi als Tonikum gegen Alterswehwehchen aller Art.

Die vermehrte Berichterstattung über das in der EU legale CBD bringt neue Gesellschaftsschichten direkt mit Hanf als Heilmittel in Berührung, die Alternativen zu nebenwirkungsreichen Medikamenten suchen.

CBD selbst wirkt bei vielen verschiedenen medizinischen Indikationen. Zu den wichtigsten Behandlungsfeldern gehört hierbei die Linderung chronischer Schmerzen, Entzündungen, von Migräne, Arthritis, Krämpfen und Epilepsie sowie Schizophrenie. CBD hat darüber hinaus Eigenschaften gezeigt, die gegen Krebs wirken. Mit jeder neuen Untersuchung werden neue Anwendungsfelder gefunden.

„Meine Knöchelinfektion wurde seit über einem Jahr nicht besser. Mit CBD heilte sie in einem Monat aus und ich kann seither auf vier andere Medikamente verzichten“, berichtet die Seniorin Martha S., die seither regelmäßig drei Tropfen einer zehnprozentigen CBD-Tinktur einnimmt.

Weniger Gier nach Nikotin

Andere NutzerInnen stellen fest, dass CBD auch ein gutes Mittel gegen Nikotinabhängigkeit ist. Langjährige ZigarettenraucherInnen sagen, dass CBD die Gier nach Nikotin merklich lindere. Auch dem Autor dieses Artikels gelang der Zigarettenausstieg mit CBD als E-Vape. Dieser Effekt ist mittlerweile auch durch Studien belegt.

Als wahres Wundermittel erweist sich CBD bei allen krampfartigen Erscheinungen bis hin zur Epilepsie. Oft reicht schon ein Tropfen alle paar Stunden, um Kinder und Erwachsene von weiteren spastischen Anfällen zu verschonen.

Auch bei Hautkrankheiten kann CBD den Heilungsprozess beschleunigen. Durch seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkungsweisen und durch den Effekt, dass der Fettgehalt der Haut reduziert wird, ist CBD-Öl ein sehr gutes Mittel, um Akne dauerhaft zu bekämpfen.

Lehrerin Kerstin S. nutzt eine zehnprozentige CBD-Tinktur gegen Schlaflosigkeit und freut sich seither über eine verbesserte Schlafqualität. „Mit zehn Tropfen am Abend schlafe ich leichter ein und wache erholter auf als sonst“, erzählt sie von ihren Erfahrungen. Dies wird auch von Senioren bestätigt, die CBD als effektive natürliche Schlafhilfe einsetzen.

Mittlerweile gibt es über 1.700 Studien, die die Wirksamkeit von CBD bei verschiedensten Krankheitsbildern bestätigen.

Die Dosierung hängt dabei stark von der individuellen Konstitution und der jeweiligen Krankheit ab. In leichten Fällen, aber auch bei Epilepsie, reichen schon ein bis drei Tropfen einer 2,5-prozentigen CBD-Tinktur. Bei schweren Erkrankungen sind 10 bis 20 Tropfen einer stärkeren Tinktur keine Ausnahme.

„Eine Überdosierung ist praktisch ausgeschlossen. Außer verstärkter Müdigkeit passiert nichts, wenn man einmal zu viel CBD eingenommen hat“, beruhigt Straka und erinnert daran, dass die wahrscheinlich beste Heilpflanze der Welt noch niemandem schlecht bekommen ist.

You can share this: