News

Deutschland:

Deutsche Apotheken müssen Cannabis überteuert verkaufen

Während Cannabis auf dem deutschen Schwarzmarkt zwischen 8 und 15 Euro je Gramm kostet, wird CannabispatientInnen mit Rezept der letzte Cent aus der Tasche gezogen. Apotheken verlangen im Durchschnitt 24 Euro pro Gramm. Tun sie das nicht, drohen ihnen Konsequenzen. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat jetzt auf Anfrage bestätigt, dass Apotheken, die Cannabis abgeben, ohne die derzeit heiß diskutierten Aufschläge vollends zu berechnen, eine Ahndung durch die jeweilige Landesapothekenkammer riskieren. Vier zeitgleiche Anfragen bei den Apothekenkammern Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und der Bundesapothekerkammer (BAK) haben übereinstimmend ergeben, dass Cannabis derzeit für rund 24 Euro pro Gramm verkauft werden muss, wenn die Apotheken sich wie gesetzlich vorgeschrieben an die Arnzeimittelpreisverordnung (AmPreisV) halten.

 

Österreich:

Exekutive schikaniert Cultiva-BesucherInnen und Aussteller

Der Gegenwind in Österreich hält weiter an. Bei der 11. Cultiva-Hanfmesse erlebten rund 140 HanffreundInnen ein unschönes Erwachen bei einer der Verkehrskontrollen rund um die Messe. Viele dieser Fälle müssen erst ausjudiziert werden, weil die Tests der Polizei auf Cannabisabbaustoffe gerichtet sind. Diese entstehen aber auch beim legalen Gebrauch von CBD-Produkten.

 

Schweiz:

Kaum Widerstand gegen Modellprojekte

Im Schweizer Bundesrat sind nurmehr die Konservativen gegen Cannabis-Modellprojekte. Alle anderen Parteien haben inzwischen eingesehen, dass sich der Cannabiskonsum nicht durch Gesetze verbieten lässt. Die Eidgenössische Kommission für Suchtfragen schlägt sogar vor, auch Minderjährige in spezielle Versuche einzubeziehen. Angesichts der Heilwirkung von Cannabis bei Autismus und Epilepsie ist es dafür höchste Zeit.

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