Medizinisches Cannabis

Entzündungshemmende Sorte mit hohem CBD-Gehalt und Indica-Dominanz

Zahlreiche Krankheiten und Symptome können mit Cannabis oder mit aus ihm hergestellten Präparaten behandelt werden. Außer dem Genuss der Blüte verschaffen verschiedene Präparate auf Cannabisbasis – Kapseln, Pasten, Kristalle und andere Mittel wie Öle oder Lebensmittel mit Cannabis – bei verschiedenen Symptomen Erleichterung. Die Idee zu diesem Artikel – der erste Teil einer Serie – stammt von einem unserer Leser.

Er wollte wissen, warum wir die Interview-partner nicht fragten und damit den LeserInnen vorenthielten, welche Sorte bei welcher Krankheit helfe. Dafür gibt es mehrere Gründe. Unserer Meinung nach ist es am besten, wenn der/die PatientIn einen Arzt konsultiert und dann seine Wahl trifft. Tatsache ist aber auch, dass PatientInnen, die sich in den vergangenen Jahren selbst therapiert haben, über viel Erfahrung verfügen, die auch für andere interessant sein könnte.

Die Hauptfrage ist immer, ob Cannabis eine allgemein anwendbare Heilpflanze ist, oder ob für bestimmte Krankheiten und Symptome nur eine bestimmte Cannabissorte mit einem charakteristischen Cannabinoidprofil oder aus ihr hergestellte Heilmittel infrage kommen.

Es ist schwierig, darauf eine eindeutige Antwort zu geben. Einige Wirkstoffe, obzwar in verschiedenen Quantitäten, sind in allen Cannabissorten vorhanden. Dazu gehören THC und CBD. Bestimmte Cannabinoide verfügen über ein größeres, andere über ein geringeres medizinisches Potenzial, was bedeutet, dass es einerseits Cannabinoide gibt, die zur Behandlung vieler Symptome verwendet werden können, und andererseits Krankheiten und Symptome, bei denen nicht nur ein in der Pflanze befindliches Cannabinoid, sondern die Gesamtheit der Wirkstoffe entscheidend ist.

In der Natur gibt es Cannabispflanzen, die THC in einer nicht psychoaktiven Quantität enthalten, aber es gibt keine Pflanzen, die THC, aber kein CBD bergen. Das Verhältnis der Verbindungen zueinander ist außerordentlich wichtig, wenn wir von medizinischem Potenzial oder therapeutischem Gebrauch sprechen.

Deswegen denken viele, dass Cannabisanbauer und Vertriebsfirmen den PatientInnen dieses besonders wichtige Cannabisprofil garantieren müssen, ähnlich wie den Wirkstoffgehalt in Medikamenten. Eine solche Garantie zu geben ist unter den gegenwärtigen nicht oder wenig regulierten gesetzlichen Bedingungen sehr schwer. Es wäre daher sehr wichtig, dass die Rechtsvorschriften die Lage der PatientInnen, den therapeutischen Konsum und die Cannabistherapie getrennt vom Freizeitgebrauch behandeln und nicht nur das Produkt zugänglich, sondern auch seine Qualität für die PatientInnen nachprüfbar machen.

Einer unserer Interviewpartner hatte unter chronischer Darmentzündung gelitten und ist seit einem Jahrzehnt praktisch frei von Symptomen, nachdem er die Cannabistherapie entdeckt hatte. Die vorher angewandte traditionelle Behandlung mit Medikamenten war wirkungslos geblieben, eine Operation war nicht möglich, weil nicht nur ein Teil des Verdauungssystems betroffen, sondern fast der gesamte Darm entzündet war.

Da der Patient sein eigenes Cannabis anbaut, aus dem er sein Präparat mit den benötigten Wirkstoffen herstellt, konnten wir ihn fragen, welche Sorten er benutzt und was sich seiner Meinung nach als wirksam erwiesen hat. Es ist wichtig zu betonen, dass in ähnlichen Fällen andere Sorten wirksamer sein können. Gut ist eine Cannabisbehandlung, wenn sie individuell und auf eine bestimmte Krankheit zugeschnitten ist – die aktuelle Situation des Patienten beeinflusst die Wirksamkeit stark.

Im Falle eines Patienten, der unter Morbus Crohn litt, stellte sich nach langem Experimentieren heraus, dass Sorten mit hohem CBD- und niedrigem THC-Gehalt, THC:CBD im Verhältnis 1:1, indicavariant am besten die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllten. Da der Patient jung ist, ein aktives Leben führt, arbeitet und studiert, ist es für ihn sehr wichtig, den ganzen Tag über sozial und geistig aktiv zu bleiben, was der niedrige THC-Gehalt ermöglicht. Bei solchen Krankheiten und Symptomen sind hohe CBD-Konzentrationen wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung wichtig, was wiederum die psychoaktive Wirkung des THC verringert und bewirkt, dass der Patient sich nicht den ganzen Tag bedröhnt fühlt. Im Normalfall enthält Cannabis weniger als 1 Prozent CBD, was jedoch für die Behandlung ausgedehnter Entzündungen zu wenig wäre. Wie der Patient sagte, wirkten bei ihm aus Blüten hergestellte Speisen (Kekse), einmal am Tag genossen, am besten, was auch logisch erscheint, da es sich um Probleme des Verdauungstraktes handelt.

CBD Shark Shock im Angebot von Dinafem ist eine entsprechende Sorte. Sie ist indicadominant im Verhältnis 80/20. Diese Sorte ist bei Premium Genetics mit der größten CBD-Sortenauswahl Österreichs bereits seit 2015 in bester Bioqualität als Steckling erhältlich.

Das THC-CBD-Verhältnis der Pflanze beträgt etwa 1:1 (6,6 %). Nach der Analyse von Funacion CANNA betrug der THC-Gehalt der untersuchten Pflanzenprobe 6,33 Prozent und der CBD-Gehalt 7,28 Prozent. Die Blütezeit beträgt acht Wochen. Mit einer 600-W-Lichtquelle ist nach Angaben der CBD Crew ein Ertrag von 400 g/qm möglich. Ihr Geschmack ist sehr fruchtig, mit Zwiebel- und Knoblaucharomen.

Die CBD Shark Shock ist eine einfach zu kultivierende Sorte und daher sowohl für den Anfänger wie auch den erfahrenen Grower hervorragend geeignet. Sie hat einen mittleren Nährstoffbedarf, besitzt einen kompakten, mittelhohen Wuchs und fühlt sich besonders wohl, wenn sie biologisch auf Erde kultiviert wird.

CBD Shark Shock ist pflegeleicht, besitzt das typische Indica-Laub mit kurzen, breiten Blattfingern und kräftigen Haupt- und Seitentrieben. Gerade outdoor in größeren Töpfen (> 25 l) beziehungsweise direkt ins Freie gepflanzt entwickelt sie eine wunderschöne Kugelform.

Sie gehört bei Premium Genetics zu den beliebtesten CBD-Sorten, was dort durch viele positive Kundenfeedbacks bestätigt wird. Hol sie dir in deinen Garten und lass auch du dich von ihr verzaubern!