Jetzt auch international anerkannt WHO-Studie sieht CBD als unbedenklich und wirksam

Der von Land zu Land höchst unterschiedliche Umgang mit Cannabidiol wird langfristig zu einem guten Ende kommen. Die WHO hat im Dezember 2017 ein Papier veröffentlicht, in dem die Behörde dem zweitwichtigsten Cannabinoid nach THC eine Heilwirkung bei mehreren Krankheitsbildern zuspricht. Die WHO beendete damit Bestrebungen in den USA und auch Österreich, die CBD als Suchtgift klassifizieren wollten und damit Hunderttausende PatientInnen in die Illegalität getrieben hätten.

Nach Angaben der WHO sei es eindeutig erwiesen, dass CBD insbesondere bei epileptischen Erkrankungen sehr wirksam ist. Außerdem sei nachgewiesen, dass das auch bei Schmerzen und psychischen Erkrankungen wirksame Cannabinoid nicht abhängig macht. CBD besitzt noch dazu die erfreuliche Eigenschaft, dass PatientInnen ihm gegenüber keine Toleranz entwickeln und daher die Dosis nicht steigern müssen.

Das derzeit oft im gesetzesfreien Raum schwebende CBD könnte in der EU am raschesten durch die Einstufung als Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmittel reguliert werden. Bisher hat aber kein Hersteller von CBD-Produkten diesen kostspieligen Weg eingeschlagen.