In den eigenen vier Wänden

In this Feb. 20, 2015 photo, Peter Lomonaco, co-founder of the Alaska Cannabis Club, and CEO Charlo Greene roll a joint at their medical marijuana dispensary in Anchorage, Alaska. On Tuesday, Feb. 24, 2015, Alaska will become the third state in the nation to legalize marijuana. (AP Photo/Mark Thiessen)

Obwohl die Legalisierung in Alaska den gesetzlichen Rahmen für den geregelten Marihuanamarkt abgesteckt und den Besitz von etwa 28 Gramm pro Kopf erlaubt hat, lässt ein gemeinschaftliches Konsumvergnügen noch auf sich warten. Marihuanaläden können im Mai 2016 eröffnen, aber das Gesetz erlaubt es nicht, das gekaufte Ganja in zu diesem Zweck eingerichteten und nur Erwachsenen zugänglichen Clubs zu konsumieren. In Spanien verschärft der Staat verständlicherweise die Auflagen für den Betrieb gemeinschaftlicher Cannabis Clubs, weil dort Blüten von Pflanzen konsumiert werden, die ausschließlich für die Clubmitglieder angebaut wurden. In Alaska verhält sich das anders, denn man möchte dort Clubs für den Konsum von legal beschafften Produkten – nicht von selbst angebauten – betreiben. Die momentan in einer Grauzone der Gesetze betriebenen Clubs könnten bald geschlossen werden, obwohl sie die Gesetze respektieren und dort weder verkauft noch konsumiert wird. Das Problem ergibt sich aus der gerade in der Entwicklung befindlichen Reglementierung. Genehmigungen können nur für Zucht, Vertrieb, Handel und Tests erteilt werden, aber nicht für Clubs, die zum Konsum einladen. Das Gesetz wird deswegen vorläufig nicht gändert werden. Wenn du in Alaska Gras rauchen willst – Legalisierung hin oder her – musst du das daher in deinen eigenen vier Wänden tun.

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