Fruitylicious: Die Backstory

Die Nachfrage war groß. Immer wieder erhielten wir Anfragen von Händlern und Kunden, wann wir endlich mit feminisierten Sorten auf den Markt kämen. Das ganze Thema war nicht ohne eine gewisse Ironie. Jahrzehntelang arbeiteten wir bereits mit Erfolg daran, kraftvolle und stressresistente Hanfsorten zu züchten. Die Mandala Sorten haben sich seit über 8 Jahren als zuverlässig bewährt und unzähligen Menschen den Hanfanbau erleichtert.

Nun standen uns diese Eigenschaften im Weg bei unserem Plan, feminisierte Sorten herzustellen, weil mindestens eine Elternpflanze sich für die geschlechtliche Umwandlung eignen muss. Eine große Aufgabe wartete auf uns, die mehrere Jahre der Forschung und Entwicklung in Anspruch nehmen würde. Während dieser Zeit bestätigte sich der anfängliche Verdacht, dass sich unsere F1-Kreuzungen und deren Elterngenetik als extrem resistent gegenüber einer Reihe von Methoden zur Umwandlung erweisen würden. Natürlich gab es Ausnahmen, aber damit traten andere Probleme auf: Mutationen und fehlerhafte Samenbildung, die in der Hanfzucht selten Erwähnung finden, um keinen Schatten auf die Feminisierung zu werfen. Deshalb sind wir sehr vorsichtig in der Auswahl der Genetik vorgegangen und haben keine Mühen gescheut, die Kreuzungen ausgiebig zu testen. Dazu gehört auch der feminisierte Stress-Test, den jede fem. Mandala Sorte als Qualitätsstandard bestehen muss (eine Zusammenfassung eines solchen Tests befindet sich auf unserer Webseite).

Als wir die Gewissheit hatten, dass unsere beliebten Bestseller wie Hashberry, Satori oder Mandala #1 keine neue Karriere als feminisierte Sorte finden würden, waren wir ein bisschen Stolz darauf – mussten uns aber auch völlig neu orientieren. Also nahmen wir zuerst die extreme Robustheit und gute Leistung unserer “Hashbeere” als Basis für eine Mutterpflanze. In einer exklusiven, unveröffentlichten Hashberry Kreuzung entdeckten wir die außergewöhnlich fruchtige, harzige und frühblühende Mutter für Fruitylicious. Wir nannten diese Mutterpflanze “Very Berry Hashberry” (VBH). Sie neigt zu einer superschnellen Blüte und muss sogar unter einer konstanten Lichtquelle stehen, um als Mutterpflanze vegetativ zu bleiben. Als 2006 unsere Hashberry erschien, spekulierten einige aufgrund des Namens, ob sie eine Blueberry Kreuzung sei. Aus diesem Denkanstoß stellten wir jetzt das “Dream Team” für Fruitylicious zusammen. Zum ersten Mal sind die berühmte Hashberry und die legendäre Blueberry in einer Sorte vereint!

Die typischen VBH-Eigenschaften, wie hoher Ertrag und frühe Ernte, sind auch bei der feminisierten Fruitylicious dominant. Das beerige Aroma ist schwieriger zu stabilisieren und nicht bei allen Pflanzen ähnlich ausgeprägt, obwohl beide Eltern für dieses Aroma gezielt ausgesucht wurden. Dafür sind die Blüten durchweg extrem harzig und kompakt. Ein erfolgreicher Outdoor-Test in diesem Jahr war sehr vielversprechend. Aufgrund ihrer schnellen Blütenpracht zeigt Fruitylicious Potenzial in nördlichen Breiten als Topfpflanze für Balkonien, auf überdachten Terrassen und im Gewächshaus mit Klimakontrolle (Gasheizung und Lüftung). Mit einem Trockenertrag von 200+ Gramm pro Pflanze im 40L-Topf kann durchaus gerechnet werden. Viele weitere Tipps zum Anbau gibt es auf unserer Webseite..

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