Firefly

Der Vaporizer für Genießer

Trotz des großen Booms auf dem Markt kann es schwierig sein, den Vaporizer zu finden, der deine Ansprüche erfüllt. Wenn dir Design und Kompaktheit wichtig sind und du das „Erlebnis der ganzen Pflanze“ suchst, dann könnte Firefly genau der richtige sein.

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Medijuana: Welche Motivation steht hinter dem Start des Firefly?

Mark Williams: Allen Kunden das beste Vaporizer-Erlebnis zu ermöglichen, das sie jemals hatten – in Bezug auf Wirksamkeit, Einfachheit und Zufriedenheit.

MED: Was war euer Ziel hinsichtlich der Ästhetik?

MW: Ein anspruchsvolles, apartes Gerät, das man bei sich zu Hause herumliegen lassen kann, ohne befürchten zu müssen, dass man negativ beurteilt wird. Ganz im Gegenteil sollte es eher als Zeichen des guten Geschmacks und einer selbstbewussten Lebensführung gelten.

MED: Das Team von Firefly verfügt über viel Erfahrung in Technologie und Design. Warum wolltet ihr einen Vaporizer herstellen?

MW: Weil es genau das Produkt ist, das wir schon immer machen wollten.

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MED: Wie wolltet ihr euch in technischer Hinsicht von eurer Konkurrenz absetzen?

MW: Wir wollten die Merkmale der Pflanzen, die unsere Kunden verdampfen, vollkommen und unverfälscht in den Vordergrund stellen. Wir nennen dies „das Erlebnis der ganzen Pflanze“. Unsere Technologie der Konvektionserhitzung bei Bedarf erhitzt den Stoff nur, wenn der Konsument inhaliert. Das bedeutet, dass absolut nichts verschwendet wird (das Problem der Konduktionsvaporizer wie Pax). Da Pflanzen viele aktive Bestandteile haben, die bei unterschiedlichen Temperaturen verdampfen, haben wir unsere „dynamische Konvektionstechnologie“ entwickelt, um Verdampfung mit Hitze zu erreichen, wenn man inhaliert (bis zur maximalen Temperatur, die der Benutzer eingestellt hat). Damit werden die verschiedenen Temperaturstufen für die unterschiedlichen Inhaltstoffe der Pflanze abgedeckt. All das, was sie enthält, kann inhaliert werden. Das ist ein komplexes Thema, aber man muss das verstehen, wenn man den besten Dampf inhalieren möchte, den es gibt. Der Hauptunterschied ist hier der zwischen Konduktion und Konvektion.

MED: Wer sind eure Wettbewerber?

MW: Pax, Storz & Bickel.

MED: Beim Thema Vaporisieren von Blättern klingt immer etwas Skepsis an. Hat man sich mit dem Problem befasst oder es gelöst?

MW: Höchste Zeit, dass unsere Kultur erwachsen wird, aufhört zu kichern wie nervöse Teenager und beginnt, bewusste und verantwortliche Entscheidungen zu fällen, wie man seinen Bewusstseinszustand beeinflussen möchte. Wir glauben an die persönliche Freiheit, die durch die Verantwortung, die wir für unsere Aktionen übernehmen, im Gleichgewicht gehalten wird. Diese Idee liegt der Entwicklung dieses Geräts zugrunde.

MED: Welche Anforderungen stellt die gesteigerte Bekanntheit eurer Marke?

MW: Die potenziellen Kunden über das Vaporisieren im Allgemeinen zu unterrichten. Erklären, warum unsere Methode besser ist. Und all das ohne expliziten Bezug auf Cannabis im Besonderen. Und das alles mit einem begrenzten Etat, weil wir uns selbst finanzieren.

MED: Firefly 2 kommt in Großbritannien auf den Markt. Ist das die endgültige Variante oder werden ständig neuere Modelle folgen, so wie bei Apple?

MW: Für den Augenblick ist das die endgültige, aber wir haben immer ein offenes Ohr für die Wünsche unserer Kunden und möchten erfahren, was wir verbessern können. So haben wir Firefly 2 entwickelt, und wir werden noch mehr Produkte auf den Markt bringen, wenn wir die Bedürfnisse unserer Kunden besser verstehen. Was die Zeiträume betrifft, die sind offen.

MED: Blätter zu vaporisieren ist hier in Großbritannien umstritten, wie steht ihr dazu und was könnt ihr sagen, um die Leute zu beruhigen?

MW: Wir glauben, dass alle Menschen das Recht haben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Wie schon gesagt, wird dieses Recht immer ausbalanciert durch die persönliche Verantwortung für die Resultate der Entscheidungen. Unser Gerät ist ein Beispiel wirklich attraktiver Technologie, das mit fast allem funktioniert, was man hineinsteckt. Aber es wird ohne jeglichen Stoff geliefert. Den wählst du aus.

MED: Wer kauft das Produkt in den USA? Wie sieht das demografisch aus? Können wir da ein wenig Einblick bekommen?

MW: Meistens kaufen Männer zwischen 25 und 55 den Firefly 2, jetzt aber auch mehr Frauen.

MED: Woher kommt der Name Firefly?

MW: Natürlich, weil die Glaskugel wie ein Glühwürmchen aussieht. Oft sehen die modernen Elektronikartikel wie kleine Roboter aus und verhalten sich auch so. Eine Ansammlung von undurchschaubaren schwarzen Schachteln mit Lichtern, die blinken wie ein Flipper, aber keine Seele haben. Wir wollen ein authentisches Erlebnis der Hitze rüberbringen – mit dem Licht des eigentlichen Heizelements, um es dem Benutzer zu ermöglichen, eine Verbindung mit dem Gerät und vielleicht sogar mit sich selbst einzugehen. Außerdem ist der Name in den USA positiv belegt, durch die Erinnerung an ein Glühwürmchen, das man vielleicht früher einmal durch eine Lupe betrachtet hat, auf einem Feld, in einer Sommernacht, kurz nach der Zubettgehzeit, wenn die Eltern einen noch etwas länger aufbleiben ließen.

MED: Du hast als Designmanager bei Apple gearbeitet. Ist es Absicht, dass das Produkt an Apple erinnert?

MW: Nein, es wurde so gestaltet, um ähnliche Assoziationen zu wecken: Qualität ausgedrückt durch exzellente Passform und Ausführung und ein markantes Design (ein Ethos, das wir mit Apple teilen).

MED: Wie möchtet ihr gesehen werden? Als Lifestyle-Marke oder als Technologiemarke? Oder beides?

MW: Ich glaube, dass diese beiden Klassifizierungen ein wenig zu eng gefasst sind und vielleicht sogar abgedroschen. Wir möchten als Firma betrachtet werden, die sich bemüht, ihren Kunden das beste Erlebnis und die besten Werte zu bieten, und das sich fortlaufend verbessert. Was für ein Label passt da?

MED: Viele Marken versuchen sich kollektiven Programmen mit anderen Marken anzuschließen, um damit ihr Profil zu verbessern. Glaubt Firefly 2 auch an so etwas?

MW: Ja, wir sind davon überzeugt, dass wir mit Partnern stärker sind als alleine. Es gibt viele Partnerschaftsmöglichkeiten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Vaporizer-Branche.

MED: Was sind die Zukunftshoffnungen und Herausforderungen für Firefly?

MW: Wir haben keine Hoffnungen, nur Pläne, die wir umsetzen wollen. Wir werden fortfahren, unseren Kunden die besten Instrumente zur Verfügung zu stellen, um neue, bessere und letztendlich sehr persönliche, positive Beziehungen mit Pflanzen herzustellen. Wir bemühen uns, einen optimistischen und objektiven Blick darauf zu richten, wie sich das entwickelt. Es scheint, dass jeder Tag neue Herausforderungen birgt.