Eine Million Euro für Cannabis

Trotz der schwachen Quoten der ins Internet verschobenen TV-Show Millionärswahl konnte sich Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband mit seinem Anliegen durchsetzen und gewann eine Million Euro für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Der Eigentümer und Betreiber der Firma Deutscher Hanf Verband hat jetzt nach eigenen Angaben genug Geld, um zehn Jahre lang effektive Lobbyarbeit für Cannabis zu leisten. Zuvor hatte der 41 Jahre alte Familienvater unter anderem erklärt, dass er das Verbot von Drogen generell als gescheitert betrachte, sich aber erstmal auf die Freigabe von Hanf konzentrieren wolle – mit Aussagen wie dieser gewann Georg Wurth die zweite Ausgabe der Show und qualifizierte sich für das große Finale am 25. Januar, in dem es schließlich um eine Million Euro ging. Hier erklärte er auf die Frage, was er denn mit der Million konkret anfangen würde: “Man kann natürlich für eine Million nicht die Legalisierung kaufen – das ist ja logisch. Aber es ist natürlich ein wichtiger Impuls – das ist das Zehnfache von unserem Jahresbudget und ich will natürlich auch nicht alles in Fernsehwerbung knallen, sondern einfach mal einen Einstieg schaffen. Das Interessante daran wird sein, dass es das  in Deutschland überhaupt zum ersten Mal gibt – wie in den USA schon längst üblich. Aber ich habe auch noch vieles anderes vor – ein ganzes Sortiment von Dingen. Unter anderem Patienten unterstützen, die vor Gericht für ihr Recht kämpfen, Cannabis zu bekommen, und dass die Krankenkasse das bezahlt und sie es auch selbst anbauen dürfen.”

Bei der finalen Abstimmung sah es dann lange so aus, als ob Georg zwar weit oben, nicht aber an der Spitze landen würde – doch die Tatsache, dass er am Schluss doch noch die meisten Zuschauerstimmen bekam, gab letztendlich den Ausschlag und damit den Sieg für Georg, der sodann eine Million Euro für die Legalisierung von Cannabis gewann.

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