Eine Dosis CBD kann den Blutdruck senken

CBD ist in der Lage, den Blutdruck beim Zusammenziehen des Herzens, der sogenannten Systole, zu verringern. Laut einer Studie von JCI Insight ist Cannabidiol eine vollkommen natürliche, nicht psychoaktive und nicht suchterregende Alternative zur Behandlung und Prophylaxe von Kreislaufkrankheiten. Die ForscherInnen der Nottingham University untersuchten neun gesunde erwachsene Männer, bei denen sie die Wirkung einer einmaligen Dosis von 600 mg
CBD mit einem Placebo verglichen. Im Verlauf der Untersuchung hatten sie zahlreiche Kreislaufparameter auf dem Monitor – den Blutdruck, den Herzrhythmus, das Schlagvolumen und den Blutkreislauf der Haut. Die Untersuchungen wurden im Ruhezustand und unter Belastung durchgeführt. Im Verlauf der Experimente verringerte CBD mit einem Wert von 5 mmHg die Systole. Die wirksamste Blutdruckverringerung war nach der Belastung zu beobachten sowie bei der Entspannung, die durch Kälte verursacht wurde. Neben der Mäßigung des Blutdrucks wurde festgestellt, dass der beschleunigte Herzschlag sich im Durchschnitt um fünf Schläge pro Minute verringerte, wobei sich dies nicht auf die Herzleistung niederschlug. Nach Ansicht der ForscherInnen können die beobachteten Wirkungen mit der störungsbegrenzenden und schmerzstillenden Wirkung des CBD zusammenhängen.

Außer dieser Studie beschäftigten sich in den vergangenen Jahren noch mehrere weitere Forschungen mit den positiven Wirkungen von CBD auf den Kreislauf. Nach einer Studie aus dem Jahr 2013 kann CBD die Adern erweitern. Es normalisiert mit einem erhöhten Blutstrom den Blutdruck und verringert damit Gefäßverengungen. Die neuen Möglichkeiten der Blutdrucksenkung eröffnen ein wichtiges Einsatzgebiet. Nach den aktuellen Angaben stehen in Europa jährlich drei Millionen Todesfälle mit Blutkreislaufstörungen im Zusammenhang, was 45 Prozent aller Todesfälle ausmacht. Weitere Forschungen sind nötig, um zu klären, ob CBD in Zukunft eine Wunderwaffe bei der Behandlung von Kreislaufstörungen sein kann.