Drei spannende neue Vaporizer

Die Hersteller haben hart gearbeitet, um rechtzeitig zu den sich nähernden Feiertagen ihre neuesten Kreationen auf den Markt zu bringen. Dieses Jahr haben bereits einige interessante Vapes das Licht der Welt erblickt, wie der Meister des Aromas, der Firefly 2, und der sehnlichst erwartete Grasshopper Pen Vaporizer. Die letzten Monate dieses Jahres werden von der Veröffentlichung einer Reihe von neuen tragbaren (Premium-)Modellen geprägt, die wir in diesem Artikel vorstellen wollen.

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DaVinci IQ

Kompatibilität: Kräuter

DaVinci hat fast schon Veteranenstatus unter den Vaporizer-Fabrikanten und ist jetzt zurück mit einem Gerät, das es auch heute ohne Probleme mit der harten Konkurrenz aufnehmen kann. Nicht nur ist der IQ unglaublich stilvoll (das Innenleben wird von einem Gehäuse aus eloxiertem Titan umgeben, in dem ein 51-LED-Matrix-Display eingearbeitet ist), er hat außerdem einige neue Features wie die sogenannte Aromakammer (bei der es sich im Grunde um eine abnehmbare Heizkammer handelt).

Ebenso herausnehmbar ist die Batterie des neuen DaVinci Vapes. Während viele moderne tragbare Vaporizer mit einer eingebauten Batterie versehen sind, begrüßen wir die Entscheidung von DaVinci, eine austauschbare (aufladbare) Batterie zu verwenden. Das bedeutet nicht nur, dass eine defekte oder abgenutzte Batterie den Vape nicht unbrauchbar macht (und damit gut für die Umwelt ist), sondern auch, dass die Tragbarkeit außerordentlich erhöht wird, da man einfach eine (oder zwei) zusätzliche Batterien für unterwegs mitnehmen kann.

Eine weitere Neuheit, die wir bisher bei keinem anderen Vaporizer gesehen haben, ist die Verwendung von Zirkoniumoxid-Keramik. Dieses supersichere Material wurde für den Ofen und den Luftkanal des IQ verwendet, um den reinsten und besten Dampf zu garantieren. Es handelt sich dabei um eine der solidesten und stärksten erhältlichen Keramikarten, die einen Schmelzpunkt von 2.700 Grad Celsius hat (zwanzigmal höher als Glas!).

Alle diese Features zusammen mit der Möglichkeit, den IQ mit einer Smartphone-App zu bedienen, zeigen, dass DaVinci wieder einmal einen Premium Vaporizer der Topklasse entwickelt hat.

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PAX 3

Kompatibilität: Kräuter, Konzentrate

In recht kurzer Zeit hat es PAX geschafft, sich unter den Vaporizer-Herstellern einen Namen zu machen – und der PAX 3 ist die neueste Rechtfertigung dafür. Die aus dem Silicon Valley stammende Firma PAX Labs scheint eine Veröffentlichungsstrategie zu verfolgen, die mit jener von Apple verglichen werden kann: mit guten, nicht zu drastischen Updates bei jedem neu erscheinenden Modell.

Was hat sich also beim PAX 3 im Vergleich zu seinem Vorgänger verändert? Um mit dem wichtigsten Upgrade zu beginnen: Der PAX 3 kann auch mit (wachsartigen) Konzentraten verwendet werden. Ein Konzentrat-Einsatz (der mit dem Verschluss verbunden ist) ist Teil des Starter-Sets. Der PAX 3 wird sogar mit drei verschiedenen Verschlüssen geliefert: einem Standardverschluss, einem für halbe Füllungen (um auch mit einer kleineren Menge Kraut im Ofen hochqualitativen Dampf zu produzieren) und dem Konzen-trat-Einsatz. Dieser funktioniert sowohl mit „full-melt“-Konzentraten als auch mit eher traditionellem (gepresstem) Haschisch ausgezeichnet.

Andere neue Features sind Vibrationsfeedback, verbesserte Batteriedauer und schnelleres Aufheizen (der PAX 3 braucht nur circa 20 Sekunden). Ein weiteres wichtiges Verkaufsargument ist die Bluetooth-Verbindung, durch die man – mittels Smartphone-App – die Temperaturkontrolle des PAX 3 bedienen bzw. verschiedene Heizprofile einstellen kann.

PAX ist bekannt für die Produktion von dickem, geschmackvollem Dampf, und auch der PAX 3 ist keine Ausnahme. Die problemlose Bedienung und die raffinierten neuen Features machen den PAX 3 zu einem mehr als gerechtfertigten Upgrade. Wenn man allerdings bereits einen PAX 2 besitzt, hängt es stark von den persönlichen Vorzügen (und der Geldbörse) ab, ob man den PAX 3 auch noch braucht.

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Boundless CFV

Kompatibilität: Kräuter

Konvektionsvaporizer sind heutzutage in Mode, und der Firefly hat als erster Luxusvaporizer, der als tragbares Gerät 100 Prozent Konvektionserhitzung anbietet, den Maßstab gesetzt. Der Hauptvorteil der Konvektionserhitzung ist die effizientere Verdampfung, bei der kein Kraut durch unnötige Hitze der heißen Kammer verschwendet wird, wenn das Gerät nicht in Betrieb ist. Das soll außerdem eine positive Auswirkung auf das Aroma haben, da dieses länger zurückgehalten wird.

Die aus Los Angeles stammende Vape-Firma Boundless hat jetzt ihren ersten vollständigen Konvektionsvape vorgestellt – mit dem Ziel, einen neuen Maßstab zu setzen.

Obwohl Features wie Vibrationsfeedback oder Premiummaterialien fehlen, ist der CFV ein geradliniges Gerät, das hält, was es verspricht: Die Produktion von 100 Prozent Konvektionsdampf. Obwohl der Preis angesichts der Qualität der Materialien und den angebotenen Features etwas hoch angesiedelt ist, stellt der CFV eine solide Wahl für all jene dar, die auf der Suche nach einem tragbaren Konvektionsgerät sind.

Außerdem kann man gespannt sein, ob die Konvektionserhitzung wirklich zum neuen Standard wird, oder der Markt für Vapes mit eher traditionellen Heizmethoden (mit vielen Modellen wie dem PAX 3 und dem DaVinci IQ, die eine Kombination aus Konvektion und Konduktion anwenden) wie gewohnt stabil bleibt.