Drei extrem einfach zu bedienende tragbare Vaporizer

Was tragbare Vaporizer betrifft, hat der Markt in den letzten Jahren eine Vielzahl von Innovationen erlebt. Immer mehr Technologie wird in die heutigen Vaporizer integriert, von Bluetooth-Verbindungen bis zu Bewegungssensoren. Aber ist diese ganze Technologie eigentlich notwendig? Laut einer Umfrage des Onlineshops Torontovaporizer glauben 51 Prozent aller befragten Vaporizer-LiebhaberInnen, dass voreingestellte Temperaturstufen ausreichend sind, um ihre Ansprüche zu erfüllen. Nur 20 Prozent von ihnen stimmten damit nicht überein und 29 Prozent hatten keine Meinung dazu. Obwohl es den Anschein hat, dass digitale Displays und präzise (App-gesteuerte) Temperaturkontrolle die großen Verkaufsargumente sind, scheinen die meisten KonsumentInnen ganz allgemein mit voreingestellten Temperaturstufen zufrieden zu sein.

In diesem Artikel werden wir die drei am besten bewerteten und am einfachsten anzuwendenden tragbaren Vaporizer, die zurzeit auf dem Markt sind, vorstellen. Diese Vapes sind nicht nur eine exzellente Wahl für beginnende VerdampferInnen, sie werden auch von medizinischen AnwenderInnen sehr geschätzt.

Mighty

Vielen Vaporizer-LiebhaberInnen zufolge ist der Mighty (von Storz & Bickel) seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2014 der unangefochtene König unter den tragbaren Geräten. Der Mighty ist mit zwei eingebauten hochwertigen Batterien ausgestattet, was ihn zu einem tragbaren Kraftwerk macht, das ausreichend Power für mehrfache Sitzungen hat. Während eine Aufwärmzeit von 90 Sekunden heutzutage nicht sehr kurz ist, wird das mit seinem exzellenten Aroma und der eindrucksvollen Dampfproduktion wieder gutgemacht. Der Mighty wird mit einer Kombination aus Konvektion und Konduktion betrieben und besitzt eine sehr große Kammer, wodurch er viele LangzeitraucherInnen zu begeisterten VerdampferInnen gemacht hat.

Wie einfach ist er anzuwenden? Der Mighty wird durch drei Knöpfe gesteuert. Der Plus- (+) und der Minus-Knopf (-) sind bequem zwischen dem großen LCD-Display angebracht. Das Display zeigt alle notwendigen Informationen an: aktuelle und eingestellte Temperatur sowie Batteriestatus.

Nachteile? Durch seine große Batterieleistung ist der Mighty etwas sperrig und nicht gerade diskret oder hosentaschenfreundlich. Wenn man allerdings die Größe dieses Biests akzeptiert, wird man es sicher nicht bedauern, sich für diesen hochwertigen deutschen Vape entschieden zu haben.

Boundless CF

Die aus Los Angeles stammende Firma Boundless hat 2016 ein beeindruckendes Debut gefeiert – mit der Veröffentlichung von einigen tragbaren Geräten, die sehr gut aufgenommen wurden.

Eines der am meisten verkauften und außerdem am einfachsten anzuwendenden Geräte ist der CF. Ein starkes 80-Watt-Heiz-element garantiert eine sehr schnelle Aufwärmzeit von ca. 20 Sekunden. Mit seiner großen Kammer, fünf voreingestellten Temperaturstufen und seinem erschwinglichen Preisniveau kann man bei diesem kompakten tragbaren Gerät praktisch nichts falsch machen.

Wie einfach ist er anzuwenden? Die drehkopfartige Kammer des CF öffnet sich ähnlich wie jene des Mighty, wodurch das Füllen und Leeren zu einem Kinderspiel wird. Durch fünfmaliges Drücken des Einschaltknopfes wird das Gerät aktiviert und indem man weitere drei Mal drückt, wird eine der fünf voreingestellten Temperaturen ausgewählt. Die Temperaturen sind auf dem Gerät selbst angegeben und werden mittels LED gekennzeichnet, wodurch man die aktuelle Temperatur ablesen kann. Der Ladevorgang ist einfach und schnell, indem man den CF an ein Mikro-USB-Kabel anschließt wie bei den meisten Smartphones.

Nachteile? Die meisten äußeren Teile des CF sind aus (gummiertem und hochwertigem) Plastik hergestellt, was dem Gerät nicht unbedingt ein Premium-Aussehen bzw. -Gefühl verleiht.

 

Arizer Solo

Der Solo von Arizer ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt, bleibt aber dennoch bei vielen medizinischen und rekreativen BenutzerInnen erste Wahl. Er ist ein solider Vaporizer mit einem unglaublich robusten Gehäuse, der sich guter Batterieleistung und exzellenter Dampfproduktion rühmen kann.

Aufgrund der Ankündigung des Herstellers, dass der Nachfolger des Solo, der Solo 2, im Juni 2017 auf den Markt kommen wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Preis des originalen Solo sinken wird und man so einen noch besseren Deal bekommen kann.

Wie einfach ist er anzuwenden? Der Arizer Solo ist mit zwei Knöpfen ausgestattet, die zusammen als Einschaltknopf (beide gleichzeitig gedrückt halten) und Temperaturregler fungieren. LED-Lampen zeigen die aktuelle und die eingestellte Temperatur auf einer Skala von 1 bis 7 an. Einfach die Unterseite des Glasmundstücks mit Kräutern füllen, dieses wieder anstecken und, sobald das Gerät aufgewärmt ist, den köstlichen Dampf genießen!

Der Solo ist sehr einfach zu pflegen. Das Glasmundstück kann in ISO-Alkohol eingelegt werden und die Kammer lässt sich mit einer kleinen Bürste oder einem Alkoholtupfer reinigen.

Nachteile? Der Solo zeigt einige Alterserscheinungen, die sich in erster Linie in der Aufwärmzeit (fast eine Minute) und seinem sperrigen Auftreten widerspiegeln, wodurch er nicht wirklich optimal ist für unterwegs. Der brandneue Arizer Solo 2 bewältigt das Batterieproblem durch schnellere Aufwärmzeit und längere Batterieleistung. Er hat außerdem ein modernisiertes Design, bei dem auch dem Original Respekt gezollt wird. Trotz diesen exzellenten Verbesserungen ist der neue Solo mit einem LED-Display ausgestattet, das manchmal ein bisschen knifflig im Gebrauch sein kann, weshalb wir es in dieser Auflistung auch nicht erwähnt haben.