Die Tränen des Phönix

Rick Simpson über das altbewährte, jetzt neu entdeckte Wundermittel

Als Journalist könnte man sich wohl kaum einen besseren Interviewpartner vorstellen als Rick Simpson: dieser betagte, gut gelaunte Kanadier spricht mit verblüffender Sachkenntnis und Hingabe über sein Metier. Und dies ist im unserem Fall nichts anderes als die „Phoenix Tears“, d.h. ein außerordentlich starkes Marihuanakonzentrat – oder Cannabisöl, wie er es nennt. Nach seiner Aussage hat er bereits Tausende von Krebskranken geheilt, und der einzige Grund dafür, dass das Mittel noch nicht weltweit verbreitet sei, liege in kriminellen Profitinteressen – irgendwo zu Beginn des 20. Jahrhunderts…

 

Medijuana: Kann das von Ihnen entwickelte Cannabiskonzentrat tatsächlich eine Reihe der als unheilbar bezeichneten Krankheiten, wie zum Beispiel auch Multiple Sklerose und Krebs heilen?

Rick Simpson: Im Laufe der Geschichte wurde Cannabis immer als Heilmittel an-gesehen. Wenn man einen Extrakt aus den Blüten der stärksten Cannabissorten herstellt– sie werden auch als Marihuana bezeichnet, aber ich mag diesen Begriff nicht – und diesen regelmäßig konsumiert, tut man dem Organismus damit außerordentlich Gutes. Allerdings möchte ich an dieser Stelle unbedingt davon abraten, den Stoff als Zigarette gedreht zu rauchen, und zwar nicht nur wegen der schädlichen Wirkung des Rauchens. Die Heilwirkung wird sich erst dann entfalten, wenn man den Extrakt einnimmt, der die Wirkstoffe in hoher Konzentration enthält. Als Zigarette gedreht, verfliegen 90 Prozent der Wirkstoffe mit dem Rauch. In Kanada ist es bereits gelungen, Tausende von Menschen zu heilen, darunter Krebskranke, Patienten mit Gelenkentzün-dungen und auch ALS-Patienten. Wir haben gute Ergebnisse bei AIDS-Kranken erzielt, also auf dem Gebiet der so genannten unheilbaren Krankheiten. Dies ist das großartigste Heilmittel auf unserem Planeten. Der einzige Grund dafür, dass Cannabis de jure verboten wurde, ist auf die Arzneimittelhersteller zurückzuführen. Es stehen schließlich große Summen auf dem Spiel, für die sie ihre Chemikalien verkaufen können.

M: Warum macht man nicht auch aus dem Cannabisöl Geld?

RS: Nachdem ich im Jahr 2003 meine eigene Krebserkrankung geheilt hatte, wandte ich mich an die kanadische Regierung, die Anti-Krebs-Liga und sozusagen an alle klugen Köpfe, die in dieser Frage Entscheidungsträger sind. Alle haben mich abgewiesen, weil der Grundstoff meines Medikaments Marihuana ist. Das ist Nonsens! Marihuana macht nicht süchtig, und ist auch nicht schädlich. Schau dir dagegen doch mal das Zeugs an, was als Heilmittel verabreicht wird. Chemo- und Strahlentherapie gegen Krebs? Das ist Irrsinn! Meiner Meinung nach verursachen diese herkömmlichen Therapien den Krebs! Wie konnte nur irgendjemand auf die Idee kommen, dass all diese Gifte, von denen einem die Haare ausfallen, einem Kranken helfen könnten?! Das ist doch Schwachsinn!

M: Wenn das alles so offensichtlich ist, warum stehen wir dann immer noch hier?

RS: Weil wir alle Opfer von Gehirnwäsche sind –  allerdings nicht nur wir, sondern auch die Ärzte. Am Ende des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende herum ging es in der medizinischen Fachliteratur von A-Z um Cannabis. Weltweit  wurden Medikamente aus Cannabis hergestellt. Dann plötzlich, am Anfang des 20 Jahrhunderts setzte sich der damalige Präsident der Vereinigten Staaten mit einigen einflussreichen Köpfen und ein paar reichen Kameraden zusammen und rief die medizinischen Stiftungen ins Leben. Die Medikamente, denen empirische Wissenschaften zugrunde liegen, wurden beiseite geschafft und stattdessen fing man an, Medikamente aus Chemikalien herzustellen. Und warum? Weil die „Kumpels” sich alle mit Chemieprodukten beschäftigten! Was für eine Schande, was für eine Lüge! Meiner Meinung nach lernen die Ärzte heut-zutage gar nichts über die Medikamente, sie sind nur Dealer der Arzneimittelfirmen. Wenn man sich bloß mal die Sterbestatistiken anschaut, so stellt man fest, dass 80 Prozente aller Todesfälle, die auf Überdosierung zurückzuführen sind, von Medikamente verursacht wurden. Und wie viele Menschen kennst Du im Gegensatz hierzu, die an Cannabis-Genuss gestorben sind? Es gibt einfach kein einziges Beispiel dafür. Der Cannabis ist ein natürliches Antibiotikum, es heilt wie kein anderes.

M: Was denken Sie, könnte eines Tages dennoch die Zeit kommen, in der die Fachliteratur wieder von A bis Z von Cannabis handelt?

RS: Ich weiß nur, dass sämtliche Gesetze und Rechtsnormen die jemals gegen Cannabis in Kraft getreten sind, auf Lügen basieren. Cannabis schadet niemandem, er ist die großartigste Pflanze, die der Mensch anbauen kann. Fünfzigtausend verschiedene Dinge kann man daraus herstellen, ganz zu schweigen von den Medikamenten. Darüber hinaus stärkt das Öl den Organismus und hilft, ihn vor bestimmten Krankheiten zu schützen. Meiner Meinung nach sollte jede Frau, jeder Mann und jedes Kind dieses Planeten tagtäglich ein wenig von diesem Öl einnehmen, um gesund zu bleiben. Allerdings sagen viele, dass man es von Kindern fernhalten sollte, doch das ist schon wieder so ein Quatsch. Die gesündesten Kinder dieser Erde wurden in Jamaica  geboren  und zwar von Müttern, die Cannabis konsumierten. In den achtziger Jahren wurde darüber eine Studie erstellt, dort kann man der Sache nachgehen. In der Schule gibt es heutzutage immer mehr Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen, wogegen die Ärzte Chemikalien verschreiben, z.B. Ritalin. Warum gibt man denen nicht Cannabisöl? Das würde ihnen gewiss nicht schaden! Es ist nämlich ein Medikament, das Du lebenslang nehmen kannst, Du wirst nicht abhängig davon, und es schadet auch nicht.

M: Was haben Sie bisher unternommen, um diesen verrückten Zuständen ein Ende zu bereiten?

RS: Seit drei Jahren veröffentlichen wir die Dokumente über die Behandlungen, es wurde auch ein Film gedreht, den bereits Millionen von Menschen gesehen haben (den Film „Run from the cure” kann man im vollen Umfange auf Youtube anschauen – der Red). In der ganzen Welt haben wir Gruppen, Hunderttausende fabrizieren und verwenden dieses Medikament, da wir ihnen das Geheimnis der Herstellung verraten haben. Man braucht ein Gefäß, ein wenig Lösungsmittel und ein Pfund (ca.450 Gramm) Cannabisblüten von guter Qualität. Die Anleitungen können Sie kostenlos auf der Webseite phoenixtears.ca nachlesen, wo auch Informationen zur Dosierung zu finden sind. Bei der Dosierung sollte man allerdings mit kleinen Mengen anfangen, im Allgemeinen dauert es fünf Wochen, bis die Patienten eine Dosis von einem Drittel Gramm Öl erreicht haben.

M: Wenn das Präparat völlig unbedenklich ist, warum ist es dann so wichtig, die Dosen langsam zu steigern?

RS: Mit diesen kleinen Schritten kann man im Körper die Toleranz gegen THC aufbauen. Wenn auf einmal eine größere Dosis Öl in den Organismus gerät, passiert auch nichts Schlimmes, höchstens schläft der Patient dann einfach viel. Viele meinen, dass sie innerhalb von 24 Stunden kein ganzes Gramm vertragen würden, nach einem Monat sind sie dann doch dazu in der Lage. Ich habe vor dem Interview etwas Öl eingenommen. Sehe ich etwa so aus als ob ich im Rausch wäre?

M: Nicht im Geringsten..

RS: So etwas steht bei mir deswegen nicht mehr zur Debatte, weil die Toleranz gegen THC in meinem Organismus bereits aufgebaut wurde, die psychoaktive Wirkung des Öls kommt daher nicht mehr zur Geltung, alle anderen positiven Wirkungen allerdings wohl.

M: Wie lange dauert es, Krebs zu heilen?

RS: Die meisten inneren Tumore – bei den schwersten Krebserkrankungen – können, wenn der Patient noch nicht allzu viele Schädigungen durch Chemo- oder Strahlentherapien erlitten hat, innerhalb von 90 Tagen geheilt werden. Wenn Du dich mit dem Problem an mich wenden würdest, dass man bei Dir gerade Lungenkrebs diagnostisiert hat, würde ich Dir eine 60-Gramm-Behand-lung vorschlagen, wie gesagt, unter sehr langsamer Steigerung der Tagesdosis. Am Ende des dritten Monats wärst Du den Krebs los.

M: Bei wie vielen Menschen ist es gelungen, mit Phoenix-Tears eine Heilung zu erzielen?

RS: Im Jahr 2003 fing ich an, mich mit diesem Thema zu beschäftigen, seither finden von Jahr zu Jahr immer mehr Leute ihren Weg zu mir. Genaue Daten habe ich nicht, ich kann also nur schätzen, es können aber wohl an die Fünftausend sein. Fast jeder zweite von ihnen kam persönlich zu mir, um mich nach den verschiedensten Krankheiten zu fragen.

M: Ist es vorstellbar, dass das Öl früher oder später in den Handel kommt?

RS: Ich glaube nicht, vielleicht ist es ja auch gar nicht notwendig. Die Herstellung ist einfach, die Anweisung ist kostenlos im Net abrufbar, man braucht dafür nichts auszugeben.

M: Viele ahnen nicht einmal, dass diese Alternative zu chemischen Medikamenten existieren kann, wie könnte man diese Leute erreichen und überzeugen?

RS: Es ist äußerst schwierig, weil die mainstream Media oft willkürlich Informationen zurückhält. Voriges Jahr zum Beispiel hat mich in Tschechien eine Dame von der größten Tageszeitung des Landes aufgesucht, und um ein Interview gebeten, was sie dann auch durchgeführt hat: eine hervorragende Arbeit hat sie geleistet. Letzten Endes hat de Redaktion jedoch nichts davon veröffentlichen lassen.

M: Warum?

RS: Weil die Redaktionen unter der Kontrolle der Besitzer stehen. Was denkst Du wohl, wer die Besitzer der größten Medien sind?

M: Was können wir hier also tun?

RS: Vielleicht sollten wir einfach zusammenhalten… Schließlich ist auch diese Pflanze ein Geschöpf Gottes, das völlig harmlos ist, vielleicht sogar die Heilpflanze mit dem größten Potenzial auf dieser Erde, die tausend und abertausendfach verwendet werden kann. Wer hat das Recht zu sagen, dass wir sie uns nicht zueigen machen dürfen? Niemand stirbt davon, sie verursacht keine Abhängigkeit. Wie kann auch nur eine Regierung sagen, dass Du diese Pflanze zum Schutze deiner Gesundheit nicht anbauen darfst? Die Menschen sollten endlich darauf kommen, was hier eigentlich vor sich geht, und dann müssten wir uns zusammenschließen. Wenn wir schon genug Leute sind, sollten wir uns an die Front stellen und sagen:„ hört zu, wir wollen unser Medikament, kein Wort dagegen!” Dann müssen sie nachgeben.

M: So einfach wird das doch nicht sein…

RS: Dabei müsste man irgendwie so Druck ausüben. Man müsste in möglichst weiten Kreisen darüber sprechen, und deutlich machen, dass es hier nicht einmal um eine Neuigkeit geht. Die größten Arzneimittelfabriken haben in den 1800-Jahren Medikamente auf Cannabis-Basis hergestellt. Damals kam man auf die Praxis, dass Arzneimittelfabriken Konzentrate aus Heilpflanzen herstellten. Cannabis war die bekannteste von ihnen und diese Fabriken stellten praktisch dasselbe Öl her, mit dem ich auch heute arbeite. Also das Ganze dreht sich einfach nur um den Profit. Wenn man als Arzneimittelfabrik ein Medikament herstellt das wirklich wirkt, bringt dies das Geschäft nicht voran. Die wollen Dich nicht heilen, und auch die Ärzte nicht, denn das wurde ihnen mit der Gehirnwäsche bereits abgewöhnt. Wenn Deine Mutter sagt, dass das Gift da vielleicht gut für deine Zipperlein ist, oder dass die Bestrahlung eine gute Wirkung haben könnte, dann würdest Du dir nur so bei dir denken: die ist wohl verrückt geworden! Aber wenn so ein Typ in Weiß dasselbe sagt…!? Dann absolvierst Du das ganze Programm und machst wochenlang, was er sagt. Die belügen uns und wissen es noch nicht einmal! Das müssen wir ändern.

K.H.Mint