CBD Therapy

Heilung ohne High-Gefühl

Vor fast zehn Jahren wurde in Nordkalifornien – der Cannabisvorratskammer Amerikas, wo PatientInnen mit einer entsprechenden Genehmigung schon seit 20 Jahren legal Cannabis erhalten können – eine Handvoll CBD-reiche Cannabissorten entdeckt. Damit begannen die Laborexperimente mit dem Ziel, eine CBD-reiche Cannabistherapie zu entwickeln, und in der Folge erschienen zahlreiche neu gezüchtete Cannabissorten.

Heute sind in fast jeder Samenbank CBD-reiche Sorten erhältlich. Es gibt allerdings sehr viel weniger Sorten, die überhaupt kein THC enthalten. Bei der Behandlung zahlreicher Krankheiten und Symptome kommt es nämlich ausschließlich auf das CBD an. PatientInnen, die es wegen seiner Heilwirkung anwenden, verlangt es nicht nach einer psychoaktiven Wirkung. Im Gegenteil – während ihrer täglichen Routine – bei der Verrichtung ihrer Arbeit beispielsweise – möchten sie keine THC-Euphorie empfinden. Versetzen wir uns in die Lage eines Lehrers oder eines Gerichtssekretärs: Diese Menschen wollen verantwortlich arbeiten. Natürlich wollen sie sicher sein, dass das Präparat oder die Pflanze, die sie konsumieren, keinen veränderten Bewusstseinszustand hervorruft.

Mit der Zeit stellt sich zwar eine Toleranz gegenüber THC im Organismus ein und die Euphorie lässt mit der Zeit ohnehin nach. Bei hochkonzentrierten Ölen läuft dieser Prozess relativ schnell, im Verlauf einiger Wochen, ab. Im Anschluss daran sind die PatientInnen in der Lage, ihr gewohntes soziales Leben zu führen, und sie haben auch keine „Nebenwirkungen“ mehr. Trotzdem dürfte es für viele AnwenderInnen beruhigend sein, wenn die zur Therapie verwandte Sorte überhaupt keine psychoaktiven Cannabinoide enthielte.

Eine solche Sorte ist die von der CBD-Crew gezüchtete CBD Therapy. Der THC-Gehalt dieser Sorte ist sehr niedrig und liegt nach Angaben des Herstellers in der Nähe des gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwertes (0,2 %). Klar, dass niemand diese Sorte zum Entspannen oder zur Veränderung des Bewusstseinszustands konsumieren wird.

CBD Therapy durchlief in den USA (WercShop) und Europa (Fundación CANNA, Spanien) eine eingehende Laborprüfung. Der THC-Gehalt betrug nach der Messung von Fundación CANNA in den untersuchten Proben 0,35 Prozent, der CBD-Gehalt 8,32 Prozent.

Die Analysen belegten, dass alle Proben einen niedrigen THC- und einen hohen CBD-Gehalt aufwiesen, damit konnten die Samen für den Markt freigegeben werden. Daraufhin gab es Reaktionen von ZüchterInnen und TherapiekonsumentInnen, die monierten, dass die THC-Menge nicht immer niedrig genug gewesen sei. Bei manchen Samen lag das Verhältnis CBD:THC bei 5:1, bei anderen bei 2:1. Die CBD-Crew gab daher ausgedehnte Untersuchungen in Auftrag, die belegten, dass 50 bis 75 Prozent der CBD-Therapy-Samen über einen sehr niedrigen THC- und einen hohen CBD-Gehalt verfügten. Bei den anderen Samen habe einmalig der Anteil des THC denjenigen des CBD übertroffen, aber es seien auch Verhältnisse von 20:1 und 2:1 gefunden worden. Daher sei es möglich, dass sich in einem Paket ein oder mehrere Samen befänden, die den angegebenen THC-Wert überschritten.

Die Firma arbeitet nun daran, CBD Therapy für ZüchterInnen und KonsumentInnen stabiler zu machen. Es handelt sich um eine neue, revolutionäre Sorte für alle PatientInnen, die kein THC benötigen, und für jene, bei denen die psychoaktive Wirkung des THC kontraindiziert ist.

CBD Therapy kann auch im Treibhaus gezüchtet werden und ist sowohl zur Herstellung von Extrakten als auch zum Mischen von Präparaten der am besten angepassten
Wirkung geeignet. Auf jeden Fall wird AnwenderInnen eine Laboruntersuchung des medizinischen Cannabis empfohlen. Auch wenn die Zucht im Treibhaus den THC-Gehalt erhöhen kann, ist er im Vergleich zu anderen Pflanzen sehr niedrig.

In Österreich, wo nicht nur der Handel mit Samen, sondern auch mit Cannabispflanzen erlaubt ist, kann diese Sorte bei Premium Genetics in Wien bezogen werden.

 

Cannabidiol oder CBD

ist ein nicht narkotisierender Bestandteil der Cannabispflanze, der über ein gewaltiges Therapiepotenzial verfügt. Obwohl CBD keine psychoaktive Wirkung entfaltet (wie THC), erweckt es großes Interesse bei WissenschaftlerInnen, medizinischen Fachleuten und PatientInnen, die medizinisches Cannabis oder CBD-reiche Produkte benutzen.

 

Folgende Symptome werden behandelt:

– chronische Schmerzen

– Morbus Crohn (chronische Darmentzündung) und andere Probleme des Verdauungstrakts

– Diabetes

– rheumatische Entzündungen

– chronische Schmerzen des Hüftnervs (Ischias)

– Herz- und Gefäßerkrankungen

– Posttraumatisches Stresssyndrom

– Angstzustände, Depression, Stress

– bipolare Störungen

– ADHS/ADS

– antibiotikumresistente Infektionen

– Multiple Sklerose

– Schizophrenie usw.

 

 

Wirkungen des CBD

antiemetisch – verringert Brechreiz

antikonvulsiv – lindert Krämpfe

antipsychotisch – bekämpft psychotische Krankheiten

antipyretisch – entzündungshemmend

antioxidant – bekämpft neurodegenerative Krankheiten

Anxiolitikum/Antidepressivum – beklemmungslösend, beruhigend

 

Analyse von: Fundación CANNA

Art der Analyse:
Cannabinoidgehalt (THC, CBD, CBN, CBG)

Analysemethode: GC-FID

THC: 0,35%
CBD: 8,32%
CBN: NF
CBG: 0,27%
Genetik (Indica/Sativa) 50/50
Blütezeit (Wochen) 8–9
Ertrag (g / m2 / 600W) 500
Geschlecht feminisiert
THC % (Durchschnitt) 0,5
CBD % (Durchschnitt) 8–10
THC:CBD-Verhältnis 1:20+
Aroma breites Spektrum von süßen, fruchtigen Aromen bis zum intensiv erdigen Trüffelaroma