Vorteilhafte Wirkungen in der Palliativmedizin

Medizinisches Cannabis ist bereits in zwei Dritteln der US-Bundesstaaten erhältlich, jedoch haben abweichende Vorschriften zu unterschiedlichen Listen von Symptomen und Krankheiten geführt, bei denen eine Cannabistherapie infrage kommt. Ein systematischer Überblick fasst die Erfahrungen aus der Forschung zu Palliativbehandlungen zusammen und stellt fest, dass Cannabis in mehrfacher Hinsicht vielversprechend ist.

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Neue Beweise für Wirksamkeit bei PTBS

Die gute Nachricht lautet, dass Cannabis sich als wirksam bei einem der schwerwiegendsten psychiatrischen Symptome, der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), erwiesen hat. Obwohl die Ergebnisse bei mehr als der Hälfte der PatientInnen sehr überzeugend sind, sind sie bislang nur vorläufig.

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Verwendung von CBD bei neurologischen Störungen

Lange nahm die Öffentlichkeit nur die mentalen Gefahren beim Cannabiskonsum wahr. Aufgrund der Tatsache, dass CBD so populär geworden ist, hat sich dies jedoch in den letzten zehn Jahren stark verändert. Wir haben einige psychiatrische und neurologische Störungen aufgelistet, bei denen die Verwendung von Cannabidiol wirksam sein kann.

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Tschechische Regierung genehmigt den Anbau von medizinischem Cannabis

Nach jahrelangem Ringen verabschiedete die tschechische Regierung eine Gesetzesänderung, nach der möglich wird, Genehmigungen für den Anbau von medizinischem Cannabis zu erteilen. In der Folge wird es mehr ProduzentInnen von medizinischem Cannabis geben, die auch ins Ausland exportieren dürfen.

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Bessere Lebensqualität, weniger Krankenhausaufenthalte

CannabiskonsumentInnen fühlen sich gesünder, suchen seltener einen Arzt auf, schlafen besser, haben weniger Schmerzen, sind weniger ängstlich und weniger depressiv. Zu diesen Ergebnissen kam eine Studie, in der über die Dauer von zwei Jahren Daten von 1.266 ProbandInnen untersucht wurden. Die Forschung wurde vom gemeinnützigen Realm of Caring (RoC) unter der Leitung der Johns Hopkins University School of Medicine durchgeführt.

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Französisches medizinisches Cannabisprogramm verschiebt sich

Zu Beginn des Jahres schien es noch so, als könnte im September 2020 ein zweijähriges Testprogramm beginnen, um dreitausend PatientInnen, für die sich kein Medikament als wirksam erwiesen hat, medizinisches Cannabis zur Verfügung zu stellen. Wegen der Coronavirus-Epidemie wurden die Pläne jedoch geändert und der Start auf Januar 2021 verschoben. Angesichts der französischen Infektionsdaten ist dies verständlich und die Verzögerung nicht besonders gravierend.

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