PatientInnen meinen, dass ÄrztInnen zu wenig über Cannabis wissen

In Europa muss man mit der Lupe nach ÄrztInnen suchen, die fundierte Fachkenntnisse über Cannabis besitzen, hingegen sollte man denken, dass in den USA, wo medizinisches Cannabis in weiten Teilen des Landes zugelassen ist, die Situation anders ist. Eine Umfrage zeigt jedoch, dass die Situation für US-PatientInnen alles andere als rosig ist.

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Verfehlte medizinische Programme

Komplizierte Verwaltungsverfahren, fehlerhafte Gesetze, Vorrang für Unternehmensinteressen – dies sind nur einige der üblichen Fehlerquellen bei medizinischen Cannabisprogrammen. Jede Regierung sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Regulierung verbessert werden kann und sollte.

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Medizinisches Programm in Rio gestartet

Rio de Janeiro verabschiedete als erster brasilianischer Bundesstaat mit der Mehrheit der Stimmen der PolitikerInnen ein Gesetz zum Anbau und zur Erforschung von Cannabis für medizinische Zwecke. Patientenorganisationen haben jetzt die Möglichkeit, legal für ihre KlientInnen anzubauen. Bislang wurden 78 Lizenzen für den individuellen Anbau zu medizinischen Zwecken erteilt.

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Dr. Lester Grinspoon verstorben

Am frühen Morgen des 25. Juni verstarb im Alter von 92 Jahren eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Cannabis-Legalisierungsbewegung, der Psychiater und Forscher Lester Grinspoon. Er war jahrzehntelang Professor an der Harvard University und veröffentlichte im Laufe seiner langen Karriere zwölf Bücher über Cannabis, dessen Legalisierung und psychedelische Drogen.

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Tschechische Regierung genehmigt den Anbau von medizinischem Cannabis

Nach jahrelangem Ringen verabschiedete die tschechische Regierung eine Gesetzesänderung, nach der möglich wird, Genehmigungen für den Anbau von medizinischem Cannabis zu erteilen. In der Folge wird es mehr ProduzentInnen von medizinischem Cannabis geben, die auch ins Ausland exportieren dürfen.

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Französisches medizinisches Cannabisprogramm verschiebt sich

Zu Beginn des Jahres schien es noch so, als könnte im September 2020 ein zweijähriges Testprogramm beginnen, um dreitausend PatientInnen, für die sich kein Medikament als wirksam erwiesen hat, medizinisches Cannabis zur Verfügung zu stellen. Wegen der Coronavirus-Epidemie wurden die Pläne jedoch geändert und der Start auf Januar 2021 verschoben. Angesichts der französischen Infektionsdaten ist dies verständlich und die Verzögerung nicht besonders gravierend.

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Schweizer Legalisierung im Testmodus

Das Land Luxemburg bekommt einen Herausforderer: Der Schweizerische Nationalrat genehmigte auf experimenteller Basis den Verkauf von regionalem Cannabis aus biologischem Anbau. Das Programm zielt darauf ab, mehr über die Auswirkungen einer kontrollierten Legalisierung auf die Gesellschaft und den Schwarzmarkt zu erfahren. Die Verhandlungen über den Testzeitraum waren für März geplant, wurde jedoch aufgrund der Epidemie verschoben.

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