Cannabiskonsum ist normal

“Mein Ziel ist seit zwanzig Jahren das gleiche”

Stivi Wolyniec, einer der wesentlichen Akteure auf dem österreichischen Grow-Markt, ist gleichzeitig Aktivist, Geschäftsmann und Mäzen. Um ihn hat sich in den letzten zwanzig Jahren eine Gruppe formiert, deren Aktivitäten breit gefächert sind. Neben dem Betrieb von Grow- und Headshops übernimmt sie akzentuiert eine Rolle im öffentlichen Leben, unterstützt kulturelle Aktionen und zivile Organisationen. Stivis Frau stammt aus Äthiopien; die beiden haben einen zehnjährigen Sohn und eine achtjährige Tochter. Er liebt die Reggae- und Rastakultur, die die wichtigste Quelle seiner Inspiration ist.

 

Medijuana: Schon seit über fünfzehn Jahren baust du dein Geschäft auf. Erinnerst du dich daran, ob am Anfang eher geschäftliche Erwägungen oder persönliche Motive standen?

Stivi Wolyniec: Als ich anfing, war das nur eine politische Aktivität. Unzufrieden mit der damaligen Situation in Österreich, haben wir als Erstes ein Smoke-in in Wien veranstaltet. Danach haben wir Gespräche mit Journalisten und Politikern gesucht und wollten uns mehr und mehr politisch engagieren. Darauf konzentrierten wir uns. Wir sahen das so, dass wir damit etwas erreichen konnten. Damit wir es auch finanzieren konnten, haben wir das Geschäft gegründet. Bushplanet ist also praktisch aus unseren politischen Aktivitäten heraus entstanden.

MED: Gab es damals einen bestimmten Moment, der dich besonders inspiriert hat?

SW: Mehrere Dinge haben eine Rolle gespielt. Damals gab es immer mehr Informationen über Hanf, es kamen neue Bücher (z. B. Jack Herers und Mathias Bröckers Buch „HANF“) heraus, neue Zeitschriften erschienen, das grow! Magazin wurde beispielsweise damals gestartet. Darin las ich zum ersten Mal von einem „Smoke-in“ in Darmstadt – das war ein gutes Beispiel, ein Vorbild, dem ich folgen konnte, so etwas auch selbst zu machen. 1996 veranstalteten wir etwas Ähnliches in Wien.

MED: Hast du persönlich Unrecht erlitten? Hast du die unterdrückende Seite der Macht erfahren?

SW: Es gab Unannehmlichkeiten, aber nichts, was mich von meinem Weg hs micabbringen können. 1997 musste ich fch ein paar Tage ins Gefängnis und 2004 wurde ich wegen des Handels mit Stecklingen zu einer bedingten 20-monatigen Haftstrafe verurteilt. In der Zwischenzeit jedoch wurde mir ganz klar: Cannabis ist überhaupt nicht gefährlich, sein Verbot unnötig. Ich wollte nicht nur zusehen, sondern etwas zur Re-Legalisierung beitragen.

MED: Wenn du die drei wichtigsten Momente der vergangenen zwanzig Jahre hervorheben solltest, welche wären das?

SW: Der erste große Schritt war die Eröffnung des Ladens in der Esterhazygasse in der Innenstadt von Wien, in einem 20 Quadratmeter großen Keller. Es war der erste Head- und Growshop in Wien, und er entwickelte sich vom ersten Tag an extrem gut, nach einigen Monaten konnten wir das Geschäft bereits auf 300 m² erweitern.

Ganz wichtig, dass wir 1998 als Erste begannen, Hanf-Stecklinge zu verkaufen. Wir haben dann 1999 auch einen offiziellen Gewerbeschein der Behörden bekommen – „Hanfzucht“! Das war der Grundstein für die gesamte österreichische Stecklingsindustrie, die sich ja seitdem enorm entwickelt hat und eine sehr wichtige Funktion in der Hanfbewegung einnimmt.

Der dritte große Moment war die Eröffnung der Grow City im März 2010. Hier haben wir ein Flaggschiff für die gesamte Branche geschaffen und gezeigt, dass Growshops auch im größeren Maßstab funktionieren. Mittlerweile hat das Konzept europaweit viele Growshop-Betreiber dazu inspiriert, ebenfalls „große“ Shops zu eröffnen, wodurch sich auch die Außendarstellung der gesamten Branche verbessert hat.

MED: Wie lang war der Weg, den ihr zurückgelegt habt? Kannst du ihn beschreiben?

SW: Am Anfang war ich mit einer Kollegin allein, jetzt sind wir ein Team von 35 Mitarbeitern. Viele haben seitdem Familien gegr Anfang das ist also ein großer Apparat mit einer entsprechenden sozialen Verantwortung. Die Zahl der Zulieferer hat sich natürlich ebenfalls erhöht, aber wir arbeiten noch immer mit vielen Unternehmen der ersten Stunde zusammen. Generell sind mir langfristige Partnerschaften sehr wichtig.

MED: In kommerziellen Aktivitäten sollte man sicher kein Credo suchen, aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass du von einer Art Sendungsbewusstsein durchdrungen bist.

SW: Vor allem bin ich von Hanf durchdrungen … Zunrsthd hat mir Hanf Genuss, Entspannung und Inspiration gebracht. Dafür bin ich dankbar und ich möchte etwas dazu beitragen, dieser wunderbaren Pflanze ihren naturgemäßen Platz in unserer Gesellschaft wiederzugeben.

Für mich persönlich ist es wichtig, meinen Mitarbeitern und den Kunden eine angenehme und freundliche Umgebung zu bieten und eine Art Partnerschaft aufzubauen. Unser Motto ist daher: „grow together“. Wir bemühen uns auch, die Hanfbranche seriös zu repräsentieren. Wenn jemand zu uns kommt, der nichts mit Hanf zu tun hat, bemühen wir uns, ihm alles bereitwillig zu erklären, damit er ein möglichst positives Bild von der Sache bekommt. Uns ist wichtig, dass man uns als Partner ernst nimmt und wir unseren Betrag zur Re-Legalisierung leisten können.

MED: Du unterstützt den Österreichischen Hanfverband ÖHV und einige andere Initiativen. Wie kannst du ihnen helfen, außer damit, dass du Geld gibst?

SW: Als wir stärker politisch aktiv waren, zwischen 1996 und 2003, ist viel auf der politischen Schiene passiert. In dieser Zeit haben wir einige Aktionen gemacht und insgesamt sechsmal die Legalisierungsdemo „Hanffeuer“ veranstaltet. Seit 2003 habe ich aus privaten Gründen viel weniger Zeit, politisch aktiv zu sein. Glücklicherweise haben dann David Rosse und seine Freunde begonnen, als Nachfolger des „Hanffeuers“ den „Hanf-Wandertag“ zu veranstalten. Somit gibt es für alle Hanffreunde zumindest einmal im Jahr die Möglichkeit, gemeinsam zu feiern und zu demonstrieren.

Letztes Jahr wurde dann der ÖHV gegründet, und ich bin froh, dass es wieder einen „offiziellen“ Ansprechpartner für Hanf in der Öffentlichkeit gibt. Interessant ist die aktuelle Situation: Es gibt eine gesunde Hanfbranche in Österreich, auf deren Unterstützung der ÖHV zählen kann. Dazu kommt ein durch die Legalisierung in Colorado und Uruguay massiv gesteigertes Medieninteresse. Daher ist es essenziell, jetzt professionelle Verbandsarbeit zu leisten, um auch in Österreich entscheidende Schritte in Richtung Hanf-Normalität zu machen.

MED: Wann wird die Arbeit ein Ergebnis bringen? Wann wird es einen CSC (Cannabis Social Club) in Österreich geben?

SW: Ich hoffe wirklich, bald. Österreich ist kein Pionierland, es wartet eher ab, was die anderen machen, und reagiert dann. Wenn mehrere europäische Länder in die richtige Richtung gehen, habe ich die große Hoffnung, dass auch wir auf diese Ebene gelangen werden. Ich denke, Österreich wird in dieser Hinsicht in den nächsten zwei Legislaturperioden, das heißt innerhalb von vier bis acht Jahren, wichtige Schritte unternehmen.

MED: Kein Pionierland, sagst du, trotzdem kann man innerhalb der deutschsprachigen Länder nur hier Setzlinge und Samen verkaufen. Ein Standortvorteil?

SW: In Deutschland und der Schweiz geht das nicht, also ist das wirtschaftlich gesehen auf jeden Fall ein Vorteil. Aber ich würde es begrüßen, wenn jedes Land ein ähnliches, eigenes Reglement hätte und wir uns darauf konzentrieren könnten, in Österreich Cannabis Clubs zu etablieren.

MED: CSC oder das Coffeeshop-Modell? Beide haben Vor- und Nachteile. Was wäre für Österreich das Beste?

SW: Ich denke, der CSC wäre auf jeden Fall zunächst besser, aber insgesamt wäre eine Kombination aus beiden am besten.

Es sollte möglich sein, dass ein erwachsener Mensch in ein Geschäft oder Café geht und ein paar Gramm Haschisch oder Marihuana kauft. Das sollte kein Thema sein. Genauso muss der legale Anbau für den Eigenbedarf möglich sein. Eines ist sicher, es kann einem erwachsenen Menschen nicht verboten werden, eine Pflanze für sich zu ziehen. Es kann reguliert werden, dass diese Pflanze/Droge nicht weiterverkauft wird, aber die Züchtung an sich nicht.

Egal welches Modell – wichtig ist, dass sich die vielfältige Hanfkultur weiterentwickeln kann und Hanf nicht ein x-beliebiges Konsumprodukt wird, dessen Erzeugung und Vertrieb dann in den Händen einiger Multis liegt. Es sollte schon ein geschützter Bereich werden.

MED: Wer soll geschützt werden und vor was?

SW: Es sollte nicht das passieren, was früher mit den Zigaretten und dem Alkohol passiert ist: dass Konzerne aktiv Werbung machen und mit psychologischen Tricks den Verbrauch stimulieren. Cannabis sollte ein Genussmittel und Kulturgut bleiben und nicht ein Konsumprodukt werden, für das dann Fernsehwerbung läuft.

MED: In Amerika kann man beobachten, wie es in der Praxis funktioniert …

SW: Ja, das finde ich extrem spannend! Bis jetzt sieht das sehr vielversprechend aus – wenn die Legalisierung in Colorado gelingt, wird die Hanf-Prohibition in den USA bald Geschichte sein …

Die US-Aktivisten haben meinen größten Respekt, sie haben jahrzehntelang und unter heftigster Strafandrohung Mut bewiesen und das Legalisierungsprojekt hartnäckig vorangetrieben. Schlussendlich ist es ihnen gelungen, mehr als die Hälfte der Wähler zu überzeugen, für die Freigabe von Hanf zu stimmen.

Diese Überzeugungsarbeit müssen wir auch in Österreich vorantreiben, denn sobald eine echte Mehrheit der Bevölkerung für die Legalisierung ist, werden auch die Politiker das Verbot nicht mehr aufrechterhalten können.

MED: Du schaltest Anzeigen, um Nachrichten mit gesellschaftlichen Zielen zu verbreiten. Etwa, dass zwei Bundesstaaten der USA – die den Drogenkrieg initiiert haben – den rekreativen Konsum erlauben, oder, um Uruguay zu gratulieren, das legalisiert hat. Warum hältst du das für wichtig?

SW: Es ist wichtig, den Menschen zu zeigen, dass der Wandel tatsächlich möglich ist. Damit sie einfach darüber reden und nachdenken, damit es ein Thema in der Öffentlichkeit wird. Wenn man weiße in anderen Ländern ist es völlig okay, einen Joint zu rauchen, wird man es nicht akzeptieren, hierzulande dafür bestraft zu werden.

Wir Menschen müssen an unsere eigene Fähigkeit, Dinge zum Guten verändern zu können, glauben und die mentalen Schranken durchbrechen!

MED: Ob es wohl noch in unserem Leben einen Durchbruch geben wird, eine einheitliche EU-weite Regelung?

SW: Ich glaube nicht, dass es so bald eine einheitliche europaweite Regelung geben wird, aber dass es überall mehr oder weniger entkriminalisiert wird. Ich glaube, dass dies relativ kurzfristig geschehen wird, ob es aber vollkommen frei sein wird, weiß ich nicht. Die Welt ändert sich so schnell, es ist sehr schwer, es jetzt einzuschätzen.

MED: Gut. Betrachten wir das medizinische Marijuana. Was ist deine Meinung: Viele halten es für Hintertürchen und Marketing.

SW: Das hat zwei Seiten. Auf der einen Seite gibt es Menschen, die es wirklich als Medizin brauchen. Was aber seit 15 Jahren in Kalifornien läuft, ist eine verdeckte Legalisierung. Man geht zum Arzt, sagt, man hätte Kopfschmerzen, und bekommt einen Joint auf Rezept. Natürlich war das trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung, der zu weiteren Legalisierungsprozessen, vor allem in den USA, geführt hat. Es war ein richtiger Anfang, aber es kann natürlich nicht das Ziel sein, Cannabiskonsumenten grundsätzlich als Patienten zu titulieren. Wir sind ja keine kranken Menschen, sondern haben eine besondere Genussmittelvorliebe und sind Teil der Hanfkultur.

MED: Der ungarische Professor Bayer sagte, dass medizinisches Marijuana dann legal sein wird, wenn eine Pharmafirma ihr Logo auf das Hanfblatt setzt.

SW: Ich glaube nicht, dass das so ist. Auch in den USA, wo das medizinische Cannabis in vielen Bundesstaaten legal ist, wird es ja nicht von den großen Pharmafirmen kontrolliert. Im medizinischen Bereich ist es auch so, dass die meisten Patienten sagen, sie möchten den gesamten Wirkstoffgehalt der Pflanze haben und nicht nur ein reines THC- oder CBD-Präparat. Da es immer Leute geben wird, die Cannabis als Genussmittel züchten, verwenden und verkaufen, sollte es für Patienten immer möglich sein, natürliches Cannabis zu beschaffen oder selbst anzubauen. Daher denke ich, dass der medizinische Cannabismarkt nicht von dem einen oder anderen Unternehmen dominiert werden kann.

MED: Was ist deiner Meinung nach besser: Wenn sich die Patienten selbst versorgen oder wenn wir es ermöglichen, Hanfmedizin in der Apotheke zu kaufen?

SW: Jeder weiß, was für ihn am besten ist. Meiner Meinung nach sollten beide Möglichkeiten offenstehen. Wenn ein Patient bessere Ergebnisse damit erzielt, dass er die Pflanze auf seinem Fensterbrett selbst zieht, sollte das nicht verboten sein. Andererseits gibt es Patienten, die nicht gärtnern und sich nicht mit allem, was dazugehört, beschäftigen wollen, sondern nur Medizin brauchen, die funktioniert. Für diese Menschen ist es wichtig, kontrollierte Qualität in der Apotheke beziehen zu können.

MED: Was hältst du davon, dass in diesem Geschäftszweig immer mehr amerikanische Multis auftauchen? Kann es sein, dass wir in zehn Jahren nur noch bei ihnen Samen bekommen?

SW: Für die Multis ist das ein interessantes Gebiet, weil viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt diese Pflanze schätzen. Daher gibt es einen gewaltigen Markt, der derzeit zum größten Teil noch illegal ist. Es liegt im natürlichen Interesse dieser Firmen, die Entwicklung des Marktes zu beobachten. Die Cannabiskultur ist aber von vielen kreativen Individuen geprägt, daher wird es in unserer Branche immer auch unabhängige kleinere Firmen geben.

Der Markt wird wohl nicht von irgendwelchen Multis dominiert werden, schließlich ist die Hanfkultur sehr vielfältig.

MED: Samen nicht, aber ein Hanfmuseum gibt es in Berlin. In Wien aber nicht?

SW: (lacht) Dabei gibt es in Wien und in Österreich den Bedarf für eine Ausstellung zur Hanfpflanze, die alle Aspekte der Pflanze darstellt: für Informationen über ihren medizinischen und rekreativen Gebrauch, ihre Rolle in der Kosmetik, als Lebensmittel und als Faser. In dem Geschäft in der Innenstadt, wo wir angefangen haben, gibt es eine freie Fläche, auf der wir eine solche Ausstellung realisieren möchten, eine Art Museum mit einem schönen Hanfgarten. Es wird so sein, dass jeder reinkommen und sich informieren kann, jung und alt. In Berlin, Barcelona und Amsterdam gibt es schon etwas Ähnliches, es wäre an der Zeit, dass es in Wien auch so etwas gibt.

MED: Das wird Eintritt kosten, oder? In Berlin 9 Euro. Interessierte werden trotzdem reingehen, andere aber, für die die Informationen wirklich wichtig wären, vielleicht draußen bleiben.

SW: Ich wünsche mir, dass alle reinkommen können – ob wir mit Tickets oder einer anderen Methode arbeiten werden, weiß ich noch nicht. Kann sein, dass der Eintritt frei sein wird, und vielleicht kaufen die Besucher dafür eine Kleinigkeit, ein Souvenir. Sicher, wir wollen, dass viele Menschen kommen, weil davon auch abhängt, wie gut die Qualität der Ausstellung ist. Wir sind hier noch in der Konzept-Phase, es gibt noch viele offene Fragen.

MED: Du bist ein großer Reggae-Fan. Unterstützt du auch andere kulturelle Initiativen?

SW: Ja, die Reggae- und Rastakultur ist sehr wichtig für mich. Sie hat mir viele Informationen mit auf den Weg gegeben und mich wirklich inspiriert. Deshalb unterstütze ich auch diesen Bereich, damit möglichst viele Menschen damit in Berührung kommen. Wenn es aber andere kulturelle Veranstaltungen in Verbindung mit Hanf gäbe, beispielsweise ein Hanffestival, dann würden wir das auch unterstützen.

MED: Nach Stephen Marleys Konzert in Wien fiel mir ein, vielleicht hast du dein Geschäft nur gestartet, um mit einem Marley-Sohn gemeinsam einen Spliff rauchen zu können?

SW: (lacht) Es ist natürlich gut, einen Bob-Marley-Sohn live zu erleben, es war ein super Konzert! Aber andere jamaikanische Musiker sind mir genauso sympathisch.

Apropos, das größte Erlebnis in dieser Hinsicht war die Feier zum 60. Geburtstag von Bob Marley in Addis Abeba. Die ganze Marley-Familie war da, seine Mutter, seine Frau Rita und alle Kinder. Es war eine große Feier und ich war glücklich, dabei sein zu dürfen.

Mein Ziel ist seit 20 Jahren das gleiche: Ich möchte in Ruhe einen Joint rauchen dürfen, ohne Angst und Probleme.