Cannabis-Tinkturen

Die Tinktur ist eine der wichtigsten Wirkstoffauslösungsmethoden einer Pflanze, die zur medizinischen Zwecken verwendet wird. Die Pflanze wird in Alkohol eingeweicht. Die aktiven Komponente des Marihuanas sind im Wasser unlösbar. Es ist leicht Öl oder Farbstoffe herzustellen, die die aktiven Komponente der Pflanze, das heißt, die Cannabinoide konzentrieren.

 

Die Cannabis-Tinktur verschwand für lange Zeit aus den Geschäften, fast niemand erinnerte sich daran, bis Königin Viktoria sie zur Linderung der Menstruationsschmerzen zu nutzen begann. Im 19. Jahrhundert waren diese Tinkturen die meist ver-breiteten Schmerzmittel. Den Farbstoff kann man leicht herstellen und es ist einfach aus einem Fläschchen mit Pipette zu dosieren. Die entsprechende Konzentration beinhaltet 2 Dosis Pflanze zu 10 Dosis Alkohol (200 gr Pflanze zu 1 Liter Alkohol).

In Hinsicht der hohen Konzentration der aktiven Komponente muss man die Tinktur aus kleinen Fläschchen tropfenweise verwenden. Zur bequemlichen Verwendung sollte der Auszug in kleiner Dosis in dunklen, 100-200 ml- Fläschchen aufbewahrt werden, gut abgeschlossen, um die Verdunstung des Alkohols zu verhindern.

Das Konsumieren der Cannabis-Tinktur

Es ist wichtig zu merken, dass die Tink-tur nicht die gleichen Effekte auslöst, wie das Rauchen des Marihuanas. THC (delta 9 tetrahydrocannabinol) geraucht erreicht das Gehirn unverändert, im Gegensatz zur peroralen Einnahme, wo die Leber es metabolisiert und zu Metabolit umwandelt, die einigermaßen unterschiedlich, aber wirksammer ist.

Zur Herstellung einer guten Tinktur braucht man: 2 Flaschen ´Brandy´ oder  Brennspiritus (der Brennspiritus gibt der Tinktur einen besseren Geschmack, als Alkohol auf Ethylbasis); 2 große Flaschen mit einer breiten Öffnung, die gut abschließbar ist.

Von der Pflanze nehmen wir die Blüte und die kleinen Blätter rings um die Blüte. Man muss die Blätter gründlich troknen und mindestent 3 Monate lang behandeln.

Miss 250 gr Pflanze zu 2 Flasche Brennspiritus!

Lass die Komponente in der Flassche mindesten 2 Woche lang weichen!

Während dessen müssen die Flaschen auf einem dunklen Platz gelagert und täglich einmal gemischt werden und zwar durch vor- und rüchwärtsschütteln der Flasche. Die Flasche darf nicht geöffnet werden.

Siebe die Flüssigkeit ab! Fülle die kleinen Fläschchen mit der Tinkture und etikettiere sie mit der eindeutigen An-gabe des Inhalts und dem Zeitpunkt der Verpackung!

Die Tinktur soll immer auf einem dunklen, kühlen, trockenen Platz gelagert werden.

Wegen der starken Konzentration sollen die Tinkturen in kleinen Dosen verwendet werden. Um die richtige Dosis bei einer Person zu finden – was sehr unterschiedlich sein kann – sollte man die Dosis vorsichtig, täglich einmal erhöhen.

Fallstudien

Appetitlosigkeit (Stress): Eine alte Frau beschwerte sich über Appetitlosigkeit und über ernsten Gewichtsverlust wegen des extremen Stress und der langen Arbeitszeit. Sie fühlte sich krank, erschöpft, schwach usw.

Auf Vorschlag ihres Arztes begann sie Tabletten zu nehmen, um ihren Appetit zu steigern. Eine Woche nach dieser Behandlung begann ihr chinesischer Arzt bei ihr die Tinktur-Behandlung, die eine Dosierung von täglich 10 Tropfen unter die Zunge bedeutete. Nach einer Weile hörte sie mit den Tabletten auf und langsam erhöhte sie ihre Dosis, solange sie die richtige Menge für sich selbst gefunden hat, was 20 Tropfen nach dem Aufstehen und 20 Tropfen vor dem Schlafen gehen bedeutete. Sie merkte einen Unterschied bei der höheren Dosis und langsamm gewann sie ihren Appetit zurück. Sie aß mehr und hat zugenommen. Sie fühlte sich ausgezeichnet. Schließlich nahm sie keine Tinktur mehr und ihr gesunder Appetit und Gewicht kehrte wieder zurück. Insgesamt nahm sie die Tropfen anderthalb Monate lang. Sie verfolgte die Anweisungen nicht strickt, aber es ist ihr gelungen die Tropfen täglich einmal einzunehmen.

Brechreiz (Chemotherapie): Bei einer Frau mittleren Alters wurde Krebs diagnistiziert und sie leidete unter extremen Brechreiz und Kopfschmerzen. Sie begann die Tinktur  einzunehmen als ein Präventionsverfahren einige Tage vor der chemoterapeutische Sitzungen und die Tinktur zeigte bemerkbare Wirkungen.

Offensichtlich spürte sie die Symptome der Chemotherapie, aber der Brechreiz, welcher sie am meisten genervt hat, reduzierte sich wesentlich. Die einzige Beschwerde war, dass sie sich manchmal vom Gras verursachter ’high sein’ überfordert fühlte, aber dies verursachte die Tatsache, dass sie Marihuana nicht regelmäßig konsumiert. Daneben war sie mit den Ergebnissen zufrieden.

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