90 Prozent der PatientInnen sind zufrieden Sep14

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90 Prozent der PatientInnen sind zufrieden

Operations Inside The Tweed Inc. Production Facility As Trudeau Win Signals Gains For Marijuana StocksMehr als 90 Prozent der TeilnehmerInnen am israelischen Cannabistherapieprogramm berichten von beträchtlichen Besserungen bei Symptomen wie Schmerz und Brechreiz, behauptet eine neue Erhebung, die auf der sechsten internationalen Jerusalemer Konferenz für Gesundheitspolitik vorgestellt wurde. Die ForscherInnen der Ben-Gurion-Universität hatten die ProbandInnen zwei Jahre lang nach demografischen Kriterien untersucht. Nur etwa 6 Prozent der PatientInnen meinten, dass Cannabis bei der Behandlung ihrer Symptome wirkungslos sei. Die Mehrheit der PatientInnen berichtete, dass Cannabis bei Schmerzen, Brechreiz, Angststörungen und Appetitlosigkeit geholfen habe. Die Untersuchung wurde von Professor Pesach Shvartzman geleitet. Er sagte, medizinisches Cannabis sei seit einem Jahrzehnt in Israel legal und mehr als 20.000 PatientInnen verfügten über eine Genehmigung, es zur Schmerzstillung und bei anderen Symptomen zu verwenden. Bisher hatte man nicht solche detaillierten Informationen über die KonsumentInnen. Shvartzman sagte weiter, dass die meisten PatientInnen zwar beträchtliche Verbesserungen bei Schmerzen und anderen Symptomen erfahren haben, dass Cannabis aber auch Nebenwirkungen hervorrufe. 99,6 Prozent der Teilnehmenden an der Untersuchung erklärten, dass sie begonnen hätten, therapeutisches Cannabis zu benutzen, als die vorher verwendeten Medikamente keine Wirkung mehr zeigten; mehr als 55 Prozent von ihnen wechselten zum Cannabis wegen der Nebenwirkungen der zuvor verwendeten Medikamente. Mehr als 77 Prozent verspürten Nebenwirkungen bei der neuen Therapie; am häufigsten einen trockenen Mund, Hunger, gehobene Stimmung, Schläfrigkeit, Müdigkeit, rote Augen und Sehunschärfe. Die meisten ProbandInnen erklärten bei späteren Befragungen, dass Schmerzen, Brechreiz, Angstgefühle, Appetitlosigkeit und das allgemeine Befinden sich gebessert hätten. Weniger als 10 Prozent beendeten die Medikamenteneinnahme nach dem ersten Interview, weitere 6 Prozent nach dem zweiten Interview – wegen der Nebenwirkungen oder weil die Behandlung keine Wirkung zeigte.