5 Gründe, warum man Kräuter besser verdampft als raucht Sep06

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5 Gründe, warum man Kräuter besser verdampft als raucht

Obwohl das Verdampfen für immer mehr KonsumentInnen – sowohl beim medizinischen als auch beim rekreativen Gebrauch – die offensichtliche Wahl darstellt, sind die Vorteile des Verdampfens gegenüber dem Rauchen noch nicht allen bekannt. In diesem Artikel wollen wir euch anhand von fünf guten Gründen darlegen, warum man Kräuter lieber verdampfen statt rauchen sollte.

 

  1. Besser für die Gesundheit

Der Hauptgrund für den Großteil der KonsumentInnen, es mit der Verbrennung bleiben zu lassen und stattdessen auf das Verdampfen von Kräutern umzusteigen, ist der Gesundheitsaspekt. Beim traditionellen Verbrennungsvorgang wird eine Reihe von sehr giftigen (oft krebserregenden!) Subtanzen freigesetzt. Durch die Aufnahme dieser Giftstoffe in die Lunge (eine sehr effiziente Art der Verabreichung) wird der Körper verschiedenen Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

Beim Verdampfen entstehen jedoch viel niedrigere Temperaturen, wodurch eine Verbrennung der Kräuter verhindert wird. Zur Veranschaulichung: Ein Vaporizer heizt das Material in der Regel auf Temperaturen zwischen 180 und 210°C auf, während bei einer Pfeife oder einem Joint bis zu 900°C erreicht werden. Außerdem werden die Wirkstoffe durch den Dampf extrahiert und gesammelt, was eine viel sicherere Einnahmeform darstellt und ein insgesamt angenehmeres Erlebnis bedeutet.

Verdampfen wird heutzutage oft mit dem Inhalieren bei E-Zigaretten verglichen, wobei beim Verdampfen von getrockneten Kräutern (oder Wachs) keine chemischen Mittel verwendet werden, wie das bei den meisten E-Zigaretten/E-Liquids der Fall ist. Bei der Verwendung von hochwertigen (vorzugsweise biologisch gezüchteten!) Kräutern kann man sicher sein, keine giftigen Stoffe zu inhalieren.

 

  1. Wirkung

Ein weiterer bedeutender Aspekt – für viele KonsumentInnen ein maßgeblicher – ist die Wirkung des Krauts/Wachs/Hash, wenn es verdampft wird. Nicht nur handelt es sich um ein sehr ein anderes High – verglichen mit dem Rauchen des Materials, verschiedene Verdampfungstemperaturen erlauben es dem/der KonsumentIn außerdem, die Wirkung zu „steuern“. Das lässt sich auf die Tatsache zurückführen, dass die verschiedenen Wirkstoffe (THC, CBD etc.) bei unterschiedlichen Temperaturen verdampfen. Bei der Wahl höherer Temperaturen (um 210°C) werden beispielsweise höhere CBD-Konzentrationen extrahiert, während niedrigere Temperaturen mehr THC freisetzen und so ein unterschiedliches High produzieren. Deshalb wird ein Vaporizer empfohlen, der mit verschiedenen Temperatureinstellungen ausgestattet ist (was mittlerweile immer mehr zum Standard wird).

 

  1. Benutzerfreundlichkeit

Die Verwendung eines Vaporizers ist viel praktischer als das Rauchen von Kräutern. Da die Geräte immer intuitiver und einfacher in der Anwendung werden, gibt es keinen Grund mehr, seinen Vape nicht einzupacken, bevor man aus dem Haus geht, und auch unterwegs zu verdampfen. Kapselsysteme (wie jenes von Storz & Bickel für den Mighty und den Crafty) gehen noch einen Schritt weiter, indem man vorgefüllte Kapseln für noch einfacheres Laden vorbereiten kann. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass durch diese Methode die Diskretheit des Verdampfens erhöht wird – was wir nachfolgend noch genauer besprechen wollen.

 

  1. Diskretheit

Dampf produziert wenig Geruch und keinen Rauch. Obwohl Dampf sichtbar sein kann (speziell bei Temperaturen um 190°C und höher), bleibt er nicht für lange Zeit im Raum hängen. Das bedeutet auch, dass der Geruch von Dampf sich nicht in der Kleidung festsetzt, wie das bei Rauch der Fall ist.

Mit kleineren Vaporizern in Pen-Form – wie dem Storm oder den Puffco-Konzentrat-Pens – kann man sehr gut unbemerkt bleiben, da diese einer E-Zigarette sehr ähnlich sehen und dadurch weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn man in der Öffentlichkeit verdampft. Wie bereits erwähnt, sind einige Vapes mit einem sehr schnellen Füllsystem (Kapseln) ausgestattet, was nicht nur beim Pflegen der Kammer hilft, sondern diese auch einfacher und weniger auffällig befüllen lässt.

 

  1. Geschmack

Erstmaligen Vaporizer-AnwenderInnen fallen oftmals zwei Dinge auf: die Sanftheit des Dampfes und das Aroma.

Indem man seine Kräuter verdampft, wird das Material nicht durch den Rauch verdorben, was das Verdampfen zu einem angenehmen Erlebnis macht. Die sogenannten Terpene verdampfen bei etwa der gleichen Temperatur wie THC, aber manche Terpene sind flüchtiger (oder duftender!) als andere. Nicht ohne Grund verwenden viele Leute ihren Vaporizer, um Kräuter wie Pfefferminze, Lavendel oder Kamille zu verdampfen.

DaVinci hat seinen neuesten Vaporizer, den DaVinci IQ, mit einer sogenannten Aromakammer ausgestattet. Der Dampf wird dabei durch eine zusätzliche Kammer geleitet, die mit einer kleinen Menge Kraut gefüllt werden kann, um so zusätzliche Aromen hinzuzufügen.