10 Jahre mit Sweet Seeds

In der Saison 2015 feiern wir unser zehnjähriges Bestehen

Ein Jahrzehnt ist seit der Gründung von Sweet Seeds vergangen und in dieser Zeit haben wir bedeutende Veränderungen in der Cannabisszene gesehen. Wir ergreifen die Gelegenheit für einen Rückblick und erinnern uns gemeinsam mit Euch an 10 Jahre Sweet Seeds.

Zum ersten Mal traten wir auf der ersten ExpoCannabis im Gebäude La Cubierta de Leganés öffentlich vor die Cannabisszene. Wir hatten drei Sorten unter den 1200 feminisierten Samen der ersten Madrider Cannabisausstellung und es gab eine Publikation über unser Projekt. Die Samen erhielten die Besucher/innen des Cannabiscafés, in dem sich die Vereine und Unternehmen des Sektors drängten.

Green Poison von Sweet SeedsErste genetische Revolution: feminisierte Samen

2005 beherrschten die holländischen Banken, die Ende der 1980er Jahre aufgetaucht waren, den Cannabissamenmarkt. Damals wurden meist traditionelle Samen verkauft, aus denen sich männliche oder weibliche Pflanzen bzw. Hermaphroditen entwickeln konnten. Ohne die bahnbrechende Arbeit der Holländer schmälern zu wollen, die wir bei Sweet Seeds ausdrücklich schätzen und bewundern, hatten zu jener Zeit die holländischen feminisierten Samen bei den Cannabiszüchtern keinen guten Ruf. Hauptsächlich, weil darunter ein hoher Prozentsatz an Hermaphroditen heranwuchs. Einige holländische Pioniere verkauften ab 2000 Kreuzungen, die keine männlichen Pflanzen hervorbringen. Die ersten holländischen Samen führten deshalb zu so vielen Hermaphroditen.

Die ersten feminisierten Premiumkreuzungen von extremer Harzigkeit und Aroma, frei von männlichen Pflanzen und Hermaphroditen, läuteten eine bis heute andauernde genetische Revolution ein und veränderten den Cannabissamenmarkt grundlegend. Bei den feminisierten Samen von Sweet Seeds haben wir 0,1% (1:1000) Hermaphroditen, bedingt durch Umweltstress.

Wie wir das Vertrauen der Szene gewannen

Der Präsentation unserer ersten drei Samen im Jahre 2005 – Black Jack® (SWS01), S.A.D. Sweet Afgani Delicious S1® (SWS02) und Sweet Tai® (SWS03) – waren Tests mit Hunderten von Sprösslingen vorangegangen. Sammler, beziehungsweise Freunde, die Cannabis anbauen, halfen uns. Bei den nicht automatisch blühenden Pflanzen, die von der Lichtperiode abhängig sind, haben wir immer sorgfältig ausgewählte Eliteklone als Mutterpflanzen benutzt. Mit dieser Methode erzielten wir hohe Qualität und Stabilität.

Heute sind die feminisierten Samen weltweit beliebt bei den Cannabiszüchtern und wir sind sehr stolz, dass wir andere innovative spanische Banken auf diesem Gebiet unterstützen konnten.

Vor zehn Jahren gab es mangels wissenschaftlichen Unterbaus zahlreiche Falschmeldungen und urbane Legenden über die feminisierten Samen. Die Zeit und die Erfahrungen Tausender Züchtern halfen, alle Mythen zu entlarven.

Feminisierte Samen günstiger und leichter erhältlich

Bevor die Sweet Seeds Samenbank ihren Betrieb aufnahm, wurden die Cannabissamen in Päckchen von 10–15 Stück verkauft. Auf dem Markt waren einige feminisierte Samen extrem teuer. Für die feminisierte Variante der traditionellen Samen mussten die Züchter mindestens das Doppelte bezahlen. Die billigsten in Europa erhältlichen feminisierten Samen kosteten im Jahr 2005 11 Euro pro Stück. Um mehr potenzielle Kund/innen mit den feminisierten Sorten zu erreichen, beschlossen wir, die Samen in Dreierpacks zu verkaufen, womit wir den Preis beträchtlich senkten. Außerdem kosteten unsere ersten drei Sorten nur halb so viel wie die auf dem Markt erhältlichen feminisierten Samen. Ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis ist eins unserer wichtigsten Markenzeichen.

Geschmack und Aroma

Die ersten holländischen Banken konzentrierten sich auf Sorten, die amerikanische Züchter leicht anbauen können, mit hohem Cannabinoidgehalt, massiv harzig, mit dichten Blüten. Daneben achteten sie auf die Linien, die bei Kunstlicht einen erfolgreichen Treibhausanbau ermöglichen. Als Sammler von Kreuzungen richtete Sweet Seeds von Anfang an den Fokus auf außerordentlich aromatische und wohlschmeckende Sorten. Für uns sind Geschmack und Aroma genauso wichtig wie die Menge der Cannabinoide und des Harzes. Wie man sich bei der Auswahl eines Weines nicht (ausschließlich) auf den Alkoholgehalt konzentriert, verlässt man sich – neben dem Cannabinoidgehalt und dem medizinischen Nutzen – eher auf die mit den Sinnesorganen wahrnehmbaren Gütezeichen.

Zweite genetische Revolution: automatisch blühende Sorten

2007 begannen wir bei Sweet Seeds mit einigen spannenden Kreuzungen, die unabhängig vom Lichtzyklus blühten. Diese Kreuzungen blühten bei Erreichen der Geschlechtsreife automatisch – die ersten Blüten erscheinen am 21. Tag nach dem Knospen.

Cream Caramel von Sweet SeedsDiese Kreuzungen hatten 2007 einen genauso schlechten Ruf wie die feminisierten Samen, als sie auf den Markt kamen. Die meisten Cannabiszüchter und Veredler blickten auf sie herab, hauptsächlich wegen der primitiven Genetik des Cannabis Ruderalis, die das automatische Blühen ermöglicht. Diese Pflanzen produzierten neben einem niedrigen Gehalt an Cannabinoiden wenig Harz, außerdem waren Geschmack und Aroma unangenehm.

Wir bei Sweet Seeds erkannten bald, welche Möglichkeiten die automatisch blühende Genetik bot, wenn wir sie entsprechend mit Eliteklonen paarten. Von der primitiven Genetik benötigten wir nur die Eigenschaft des Selbstblühens.

Es ist der Hauptvorzug der automatisch blühenden Genetik, dass sie den Anbau der Cannabispflanzen im Freien ermöglicht, solange die Temperaturen es zulassen. Zweitens ist die schnelle Blüte wichtig. Diese Erbmerkmale sind schon zwei Monate nach dem Knospen vollkommen ausgebildet, sie treiben Blüten voller Harz. Durch den kleinen Wuchs mit der außersaisonalen Blüte im Freiland ist die Pflanze sehr dezent.

2009 stellte Sweet Seeds die ersten feminisierten selbstblühenden Sorten vor: Speed Devil Auto® (SWS11), Big Devil Auto® (SWS15) und Fast Bud Auto® (SWS16). Die Hobbyzüchter erkannten sofort die Vorzüge der Autoflowering-Sorten.

Die ersten selbstblühenden Sorten nahmen wir als Ausgangsmaterial neuer Sorten und kreuzten sie mit den Klonsorten von Sweet Seeds. In den selbstblühenden Sorten entdeckten wir nun unerwartete Aromen. Jede Kreuzung mit Eliteklonen von Sweet Seeds erwies sich als positiv: Der Harzertrag wuchs, die Menge der Blüten, der Cannabinoidspiegel und alle anderen Eigenschaften verbesserten sich.

Die selbstblühenden Sorten F1 Fast Version, Red Family und XL

Wenn wir die selbstblühende Genetik mit einem von der Lichtperiode abhängigen Klon kreuzen, um eine neue automatische Genetik zu schaffen, nennt man die Genetik der ersten Generation F1. Sie ist zu 100% von der Lichtperiode abhängig, was bedeutet, dass absolut keine automatisch blühende Eigenschaft erscheint, weil das Gen verborgen bleibt. Bei unserer Arbeit fiel uns auf, dass F1-Hybride ein bis zwei Wochen früher als erwartet blühten. Der Eliteklon macht die Hybriden abhängig von der Lichtperiode, während die selbstblühende Genetik bei den F1-Hybriden schnelleres Blühen hervorruft.

Die Schnellwüchsigkeit der Sorten ausnutzend, die von der Lichtperiode abhängen, präsentierten wir 2013 ein neues Samengeschlecht, das wir auf den Namen F1 Fast Version tauften, in dem die klassischen schnell blühenden Sorten Cream Caramel F1 Fast Version® (SWS40), Green Poison F1 Fast Version® (SWS41) usw. zu finden sind.

Ebenfalls 2013 stellten wir die neue, exotische und prachtvolle Selbstblühergenetik vor, die nach ihren roten Blüten den Namen The Red Family erhielt. Die eigentümliche rote Farbe der Blüten wurde der lokalen Genetik der Region Chitral im pakistanischen Hindukusch entnommen.

Bei Sweet Seeds erreichten wir sukzessive, die Genetik aller Selbstblühenden zu steigern, wodurch eine neue, bessere Auswahl der folgenden Autoflowering-Sorten entstand: Big Devil #2® (SWS20), Big Devil XL Auto® (SWS28) und Cream Mandarine XL Auto (SWS55).


Big Devil von Sweet SeedsNeuheiten zum 10. Jubiläum

2015 setzten wir die Entwicklung der automatisch blühenden Sorten fort und präsentierten zwei neue Sorten: Cream Mandarine XL Auto® (SWS55), die verbesserte Version von Cream Mandarine Auto® (SWS29) und Killer Kush Auto (SWS56), die automatisch blühende Variante der neuen Sorte Killer Kush F1 Fast Version (SWS52).

Ende 2014 stellten wir unser Paket Sweet Mix Auto vor, mit dem wir in der momentanen Krise qualitativ hochwertige Selbstblühersamen anbieten. Um unser günstiges Qualitätssamenangebot noch weiterzuentwickeln, präsentieren wir 2015 unser Paket Sweet Mix Feminized, das zehn zufällig ausgewählte, von der Lichtperiode abhängige Samen aus der Sammlung von Sweet Seeds enthält. Der Mix ist zum Einzelhandelspreis von 35 Euro erhältlich. Der Preis von 3,50 Euro für einen Samen dürfte momentan der günstigste auf dem Markt sein.

Die Besteller aus der Szene und die Organisationen von Cannabisnutzern haben wir im Auge, wenn wir in dieser Saison auch Pakete mit 25 und 100 Samen der bekanntesten Sorten von Sweet Seeds anbieten. Folgende Sorten sind enthalten: Cream Caramel® (SWS04), Cream Caramel Auto® (SWS22), Big Devil XL Auto® (SWS28) und Green Poison® (SWS14). Jedes 25er-Päckchen kommt zum Einzelhandelspreis von 100 Euro (4 Euro/Samen), das 100-Samen-Päckchen kostet 350 Euro (3,50 Euro/Samen).

Das Angebot zum 10. Jubiläum:
3 + 1 und 5 + 2

Um das Jubiläum gemeinsam feiern zu können, haben wir ein Spezialangebot mit allen Sorten von Sweet Seeds vorbereitet. Jedes 3er-Päckchen enthält einen Samen gratis und jedes 5er-Päckchen zwei Samen gratis. Die Geltungsdauer dieses Angebots findest Du im Internet unter: www.sweetseeds.es. Wir danken allen für ihre Unterstützung in den letzen10 Jahren!